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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Seit Anfang der Woche wird auf der Seniorenwohnanlage gebaut. Alle Module sind bereits mit dem Dach verschraubt. Demnächst kann mit den Elektroarbeiten im Gebäude begonnen werden.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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Schummeleien mit der Prognose?

11.03.2015

EEG-Konto: plus 4.000.000.000 €

Toller Taschenspielertrick: Zwei von den Fünfzigern hat man Ihnen weggenommen. Allen anderen Deutschen auch. Haben Sie es gemerkt?

Allein im Januar und Februar 2015 ist das EEG-Umlagenkonto um eine weitere halbe Milliarde Euro angestiegen. Dort landet das Geld, das bei den Übertragungsnetzbetreibern per EEG-Umlage von privaten Haushalten und kleinen Unternehmen eingesammelt, aber nicht für die Zahlung der EEG-Vergütung benötigt wird. Ein Kommentar von Christian Quast.

Bei einer Pressekonferenz am Montag erklärte Boris Schucht vom Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz laut dpa: „Der Erneuerbare-Energien-Ausbau ist günstiger als erwartet“. Na, was für eine Überraschung! Hätten die Entscheider doch mal auf unseren lieben Franz Alt gehört, der wusste das schon lange: „Die Sonne schickt keine Rechnung“.

50 Hertz glaubt zwar immer noch, dass die Umlage stabil bleibt, aber es zeigt sich deutlich: Die EEG-Umlage muss demnächst ordentlich sinken – dafür werden sicher die Lobbyisten sorgen, die sich ja in den letzten Jahren durch ihr soziales Engagement bei Energiepreisen einen Namen gemacht haben ...

Damit wird auch der Eigenverbrauch, und speziell der Vor-Ort-Verkauf, wieder lukrativ. Dieser hatte mit dem neuen EEG 2014 stark gelitten, da durch die ersatzlose und rückwirkende Abschaffung des Grünstromprivilegs der Verkauf des Sonnenstroms an Kunden vor Ort um zwei Cent pro Kilowattstunde schlechter gestellt wurde.

Liebe Energiewirtschaft, liebe Energiepolitiker: Was macht ihr eigentlich mit den vier Milliarden? Für euch ist das sicher nur der Bremsstaub von der Energiewende. Hoffentlich müsst ihr den Banken keine Negativzinsen fürs Aufheben zahlen! Wenn ihr auch nur 1 % Zinsen dafür bekommen solltet, sind das immer noch 110.000 Euro – am Tag. Gerne schicke ich meine Kontonummer ...

Oder, zahlt die vier Milliarden doch einfach an die Verbraucher zurück! Noch vor ein paar Monaten habt ausgerechnet ihr noch das Lied von den sozial Bedürftigen gesungen und das als Anlass für die Vollbremsung bei der Energiewende verkauft. Damals ging es um einige zig Euro pro Haushalt im Jahr. Jetzt habt ihr uns pro Haushalt satte einhundert Euro weggenommen! Das Lied ist längst verklungen.

Ihr könntet euch auch an Bürgersonnenkraftwerken beteiligen. Da ist das Geld sicher und für lange Zeit gut aufgehoben. Und es bringt satte 5 Prozent oder mehr. Die rund vier Gigawatt Photovoltaik, die ihr damit bauen könntet, sind etwa der Wert, um den der PV-Ausbau in Deutschland seit eurer Energiekostenkampagne eingebrochen ist. Es ist das Geld, dessen Fehlen kleine Solarteure und auch einige unserer Zulieferer in den Ruin getrieben hat. Aber das ist sicher nur Zufall.

Herzlichst Ihr

Christian Quast

 


 

Diplom-Kaufmann Hans-Christian Quast, Jahrgang 1962, ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Der studierte Betriebswirt und Marketingexperte engagiert sich schon seit Schulzeiten für erneuerbare Energien. Zusammen mit Volker Klös war er 2002 die treibende Kraft zur Gründung der Sonneninitiative und ist heute (3/2015) deren Vorsitzender. Hier stellt er das Buch von Juwi-Gründer Matthias Willenbacher vor.

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