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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Der aktuelle Stand des EEG-Gesetzgebungsverfahrens Ende Mai 2012

30.05.2012

Wie geht es weiter mit der Solarvergütung?

Der Bundesrat möchte die Photovoltaik weiter ausbauen

Bürger und Bürgerinnen können weiter mit der Sonne rechnen

Mindestens diese Vergütung gibt es, ...

... mit der Aussicht auf diese

So können sich Bürger weiter einsetzen, ...

... für den schnellen Umstieg auf Sonnenenergie

Nachdem die Regierungskoalition im Frühjahr beschlossen hat die Einspeisevergütung für Solarstrom extrem zu kürzen (s. unser Artikel), stellt sich der Bundesrat quer. Doch was bedeutet das alles für Menschen, die sich jetzt für Photovoltaik engagieren wollen?

Am 11. Mai bremste der Bundesrat die Gesetzesnovelle der Minister Rösler und Röttgen aus. Da es sich nicht um ein zustimmungspflichtiges Gesetz handelt, musste dies mit einer Zweidrittelmehrheit geschehen. Was niemand für möglich hielt, geschah: Die unionsregierten Länder Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und das Saarland schlugen sich auf die Seite der Solar-Befürworter und forderten massive Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Im Wesentlichen:

  • Die Zubaubeschränkungen für Photovoltaik ist zu streichen.

  • Die über das geltende EEG 2012 hinausgehenden Kürzungen sind zurückzunehmen.

  • Die unsinnige Beschränkung der Vergütung auf 80 bzw. 90% des erzeugten Stroms (Marktintegrationsmodell) ist aufzuheben.

  • Die alten Vergütungsklassen zwischen 10 kWp und 1.000 kWp sind wieder aufzunehmen.

  • Es sind neue Anreize für die Speicherung von Solarstrom zu setzen.

  • Es sind Anlagen aus europäischer Produktion zu bevorzugen.

Zwischen diesen Forderungen des Bundesrats und dem vom Bundestag vorgelegten Gesetz muss jetzt im Vermittlungsausschuss ein Kompromiss erarbeitet werden. Diesen zu finden könnte theoretisch bis in den Februar 2013 dauern, jedoch wird ein Verhandlungsergebnis bis zur Sommerpause angestrebt. Es zeichnen sich auch schon Verhandlungspositionen ab:

  • Ziemlich sicher ist, dass das Marktintegrationsmodell nicht kommen wird, da es auch in Unionskreisen wenig Befürworter hat.

  • Auch soll wohl mindestens eine neue Leistungsklasse, 10 bis 30 kWp, hinzukommen, die dann mit 18,5 Cent pro kWh vergütet werden soll. Dies hatte die Kanzlerin mit den unionsregierten Bundesländern noch am 10. Mai besprochen. Der Bundesrat lehnte dies jedoch als nicht weitgehend genug ab.

Was tun Solarinvestoren?

Für alle Anlagen, die ab dem 1. April gebaut werden, gilt momentan das am 1.1.2012 in Kraft getretene EEG 2012.

  • Es ist vorstellbar, dass die geplanten Änderungen – als Kompromiss zwischen Bundestag und Bundesrat – rückwirkend zum 1. April gelten. Die darin festgelegten Bedingungen dürfen allerdings verfassungsrechtlich nicht schlechter ausfallen als ursprünglich geplant.

  • Ebenso ist denkbar, dass bei der Aushandlung des Kompromisses ein neues, späteres Geltungsdatum festgelegt wird. Für Anlagen, die zwischen dem 1. April und diesem neuen Datum in Betrieb gehen, gelten dann die alten Sätze aus dem zurzeit geltenden EEG 2012.

Sicher ist also: Die Vergütung für jetzt ans Netz gehende Anlagen wird mindestens so hoch ausfallen wie von Röttgen und Rösler geplant, möglicherweise aber noch beträchtlich erhöht.

Wer also jetzt eine Anlage bauen kann, die sich mit der niedrigen Vergütung rechnet, der sollte bauen, auch wenn er keine allzu hohe Rendite erwarten könnte. Gelänge es dem Bundesrat wider Erwarten nicht sich durchzusetzen, müsste er sich mit dieser Rendite zufriedengeben. Wird die Vergütung jedoch erhöht, kann er sich über einen außerordentlichen Mehrertrag freuen.

Die Preisentwicklung bei der Technik lässt ein solches Vorgehen zu. Die aktuellen Projekte sind so kalkuliert, dass sich eine angemessene Rendite ergibt, die nach rund 12 bis 14 Jahren zu einer Amortisation der Anlage führt. Wem das reicht, der kann bei den nächsten Bürgersonnenkraftwerken mitmachen und sich entspannt zurücklehnen – möglicherweise verschaffen ihm die Bundesländer noch eine sonnige Zusatzernte.

Wer sich für die Teilnahme an einem Bürger- oder Mitarbeitersonnenkraftwerk interessiert, kann sich hier anmelden.

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