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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Der Verein reist nach Berlin, um sich aus erster Hand ein Bild zu machen

06.05.2011

Juristen prägen das EEG 2012

Das Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem

Das Interesse an den neuen Regelungen war groß

Die Teilnehmer an den Bürgersonnenkraftwerken des Vereins müssen sich um nichts kümmern

Die Clearingstelle EEG in Berlin hat am Freitag, 9. September 2011, ein Fachgespräch über das Erneuerbare Energien Gesetz 2012 (EEG 2012) organisiert. Christian Quast vom Verein war dabei, um die neuen Regelungen aus erster Hand zu erfahren.

Das Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem, ein geschichtsträchtiger Ort an dem schon Albert Einstein tätig war, war Austragungsort des Fachgesprächs. Das Interesse war so groß, dass die Vorträge per Video in die Nachbarräume übertragen werden mussten.

Fünfzehn Experten aus Bundesumweltministerium, BSW-Solar, BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft), von Fach- und Bundesverbänden der Wind-, Bio- und Erneuerbaren Energien diskutierten fachkundig moderiert von Dr. Sebastian Lowens, dem Leiter der Clearingstelle EEG, Auslegungs- und Grenzfälle des EEG 2012. Zuvor jedoch stellten sie in Vorträgen die aktuellen Änderungen vor. Neben der Vergütungskürzung mit „atmendem Deckel“, die bei der Photovoltaik künftig zweimal jährlich, zum 1. Januar und zum 1. Juli, erfolgen wird, war für Betreiber von Photovoltaikanlagen besonders der von ihnen erwartete Beitrag zur Netzstabilisierung interessant.

Diese Regelung enthält nämlich erstmalig in der Geschichte des EEG eine neue Verpflichtung für bestehende Anlagen. So müssen PV-Anlagen künftig vom Netzbetreiber aus der Ferne abgeregelt werden können. Altanlagen über 100 kWp müssen bis 1.7.2012 mit entsprechenden Geräten nachgerüstet werden, Anlagen zwischen 30 und 100 kWp haben länger Zeit. Der Netzbetreiber kann dann bei Überlastung seiner Netze die Sonnenstromanlagen ganz oder teilweise vom Netz nehmen. Die Notwendigkeit dazu muss er nachweisen und die Betreiber für den entgangenen Ertrag entschädigen.

Die Konsequenz, falls diese Nachrüstung nicht fristgemäß erfolgt, ist so einfach wie frappierend: Die Vergütungsverpflichtung erlischt. Anlagenbetreiber sollten sich deshalb rasch darum kümmern, denn mit einem Engpass bei den notwendigen Geräten ist zu rechnen, rät Christoph Weißenborn, Justiziar des BDEW. Rainer Brohm vom BSW-Solar hält Fälle von Abregelungen in nächster Zeit für unwahrscheinlich, denn er bastelt ja zur Zeit noch mit an der Rechtsverordnung zur Ermittlung der Entschädigung. Bis die steht, kann nicht abgeregelt werden.

Teilnehmer an den Bürgersonnenkraftwerken des Vereins brauchen sich natürlich wie immer um nichts zu kümmern. Der Verein sorgt dafür, dass alle notwendigen technischen und administrativen Neuerungen fristgerecht umgesetzt werden.

Wer selber in das EEG 2012 schauen möchte, findet es auf der Internetpräsenz der EEG Clearingstelle in Berlin (Opens external link in new windowhier).

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