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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vinzenz 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind dachseitig fertiggestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Elektromobile und Eigenstromerzeugung

19.06.2015

E-Show-Tag: Elektromobile und Eigenstromerzeugung

Kleine und mittlere Betriebe können von der E-Mobilität profitieren

Hans-Georg Dannert (links) und Karl-Walter Eberlein

Volker Klös vom Verein Sonneninitiative stellte das Konzept der betrieblichen Eigenstromversorgung vor

Jörg Ewald, Spezialist für Gewerbefahrzeuge bei der GESPA

Das Umweltforum Rhein-Main e.V. hat am Mittwoch, dem 17. Juni 2015, zusammen mit ihrem neuen Mitglied, der GESPA GmbH, und der Sonneninitiative e.V. den sogenannten „E-Show-Tag“ ausgerichtet.

Der gesellige Nachmittag stellte unter Beweis, dass im gewerblichen Bereich elektrisch angetriebene Fahrzeuge nicht nur eine klimaschonende, sondern besonders auch eine wirtschaftliche Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sind. Gleichzeitig machte die Veranstaltung deutlich, dass auch eine Selbstversorgung von Gewerbebetrieben mit Strom eine sehr wirtschaftliche Alternative gegenüber dem Bezug von Netzstrom sein kann. Auf dem Gelände der GESPA in Rüsselsheim, die die Gäste vorbildlich bewirtete, trafen sich Mitglieder und Freunde des Umweltforums.

Karl-Walter Eberlein, Elektromeister in der dritten Generation und international tätiger Geschäftsmann, stellte die Aktivitäten der GESPA GmbH (German Energy Service and Project Partner) mit ihren Firmensitzen in Deutschland, Frankreich, Dänemark, Polen und der Ukraine vor. Mit der Elvion Gruppe gehörte Eberlein lange Zeit zu den drei größten deutschen Elektroanlagenbauern in Deutschland. Nachdem der 68-jährige im Leben alles erreicht hat, ist das Thema Elektromobilität für ihn zum Steckenpferd geworden. Nicht nur die drei Mal höhere Effizienz im Antrieb, sondern auch die Abgasfreiheit, die geringe Lärmbelastung, die geringe Wartungsintensität und auch der Preis machen Elektromobile für den gewerblichen Einsatz zur ersten Wahl. Besonders aus China und Frankreich importiert die GESPA ihre Fahrzeuge. „Die sind bei der Elekrtomobilität viel weiter als wir hier in Deutschland“, so Eberlein.

Volker Klös vom Verein Sonneninitiative, spezialisiert auf große Photovoltaikanlagen im Besitz von Bürgern oder Mitarbeitern, zeigte in seinem Vortrag, dass gerade für kleine und mittlere Betriebe die Sonnenstromernte vom eigenen Firmendach finanziell viel attraktiver als der Netzbezug ist. „Gerade Firmen und Verwaltungen, die tagsüber arbeiten, wenn es hell ist, können einen sehr großen Teil der benötigten Energie direkt vom Dach holen. Wirtschaftlich ist das meist unschlagbar günstig. Nur in den Nachtstunden muss dann der teure Strom aus dem Netz genutzt werden – es sei denn, man schaltet noch einen Stromspeicher dazu.“ Wenn die Firma selbst nicht investieren wolle oder könne, könne sie dies ihren Mitarbeitern oder Bürgern überlassen, die den Strom dann an den Betrieb verkaufen. Dies zeigte er am Beispiel des Metallverarbeiters Blancke & Krauß aus Bad Vilbel oder der Stadtwerke Holding in Frankfurt.

Bevor es dann zum Höhepunkt des Tages ging, den Probefahrten mit verschiedenen Elektrofahrzeugen, stellte der Bereichsleiter E-Mobilität und Spezialist für Gewerbefahrzeuge bei der GESPA, Jörg Ewald, die Fahrzeuge vor. Alles Namen, die in Deutschland wenig bekannt sind, aber international in großem Maßstab eingesetzt werden: HELEM Colibus, LIGIER PRO, CENNTRO Citelec, um nur einige zu nennen. Die Palette reicht von „Spaßautos“ über Kleintransporter und Pritschen mit flexiblen Aufbauten bis zu wendigen Bussen.

Preislich liegen solche Fahrzeuge auf dem Niveau vergleichbarer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. „Aber die können in die Halle fahren und brauchen viel weniger Wartung“, so Ewald. Die Reichweite sei im Bereich Gewerbe kein Thema, die Außenwirkung für klimabewusste Unternehmen hingegen schon. „Bei den hohen Kilometerleistungen im Gewerbe, z.B. beim Flughafen im Dreischichtbetrieb, hat man schon nach Kurzem riesige Einsparungen beim Treibstoff“, sagte Ewald weiter, bis er noch von den Drehmomenten der Elektroautos ins Schwärmen geriet: „Da können sie auch bei kleiner Motorleistung alles anhängen!“

Das konnten die rund dreißig Gäste dann selbst testen. Über zwei Stunden lang rollten die Fahrzeuge vom und auf das Firmengelände in Rüsselsheim. Und das fast lautlos. Hans-Georg Dannert, Vorsitzender des Umweltforums, und Christian Quast, Leiter des Arbeitskreises Energie und Mobilität des Umweltforums, konnten zufrieden sein. Sicher werden bald einige Mitglieder ihres Vereins von Öl auf Elektro umstellen. Gut, dass man den führenden Anbieter für gewerbliche E-Fahrzeuge als neues Mitglied gewonnen hat.

Bilder vom E-Show-Tag (Klick auf ein Bild startet die Dia-Show):

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