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Eppstein-Ehlhalten Feuerwehr 

Auf das Dach der Freiwilligen Feuerwehr in Eppstein-Ehlhalten wurde ein Bürgersonnenkraftwerk gebaut. Noch vor April 2012 war die Betriebsbereitschaft hergestellt.

Weilburg Hessentagshalle 

Die Hessentagshalle in Weilburg wird von Schulen und Vereinen für Sportveranstaltungen genutzt. Seit Frühjahr 2012 wird auch das Dach genutzt - zur Sonnenstromernte mit einem Bürgersonnenkraftwerk.

Solms-Oberbiel Feuerwehr 

Die Mehrzweckhalle in Solms-Oberbiel hat ein zweites Bürgersonnenkraftwerk bekommen, auf dem Gebäudeteil der Feuerwehr. Noch im März 2012 wurde es betriebsbereit.

Dreieich Deponie Buchschlag 

Südlich von Frankfurt, bei Dreieich im Landkreis Offenbach, liegt das Gelände der ehemaligen Hausmülldeponie Buchschlag. Ein ideales Gelände für den Bau von Photovoltaikanlagen - Hessens größter Solarpark ist hier entstanden. Nur noch wenige Tage besteht die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Projekt.

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E-Schule Energieforum 2011

Energieforum der Elisabethschule

Rund 350 junge Energieverbraucher kamen zum Forum (Fotos: Erich Schumacher)

Christian Quast vom Verein ...

... informierte über die Bürgersonnenkraftwerke

Für die Teilnehmer gab es Infomaterialien ...

... und die Möglichkeit nachzufragen

Marburg. Die Teilnahme des Vereins am ersten Schulenergieforum des Gymnasiums war der Abschluss der „Woche der Sonne“ für dieses Jahr.

Etwa 350 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 11 der Elisabethschule und der benachbarten Waldorfschule folgten der Einladung von Schulleiter Tobias Meinel. Die Fächer Physik und PoWi (Politik und Wirtschaft) sollten sich mit den Begriffen „Nachhaltigkeit“ und „Erneuerbare Energien“ auseinandersetzten. Dazu hatte Organisator Thomas Krane Referenten für fünf Energiethemen aus der Region gewinnen können, Reinhold Hünlich moderierte.

Über das Bioenergiedorf Josbach berichtete Ortsvorsteher Michael Emmerich. In Josbach werden seit 2010 neununddreißig Häuser mit der Wärme einer Biogasanlage versorgt. Dazu haben die Bürger eine eigene Genossenschaft gegründet, die im Ort ein Nahwärmenetz betreibt.

Christian Quast vom Verein erläuterte den jungen Energieverbrauchern die Entstehung des Vereins, wie es zu den ersten Bürgersonnenkraftwerken gekommen ist und informierte über die Technik der Photovoltaik, der Stromerzeugung aus Sonnenlicht. Quast hatte den Schülern Informationen über Berufsausbildungen bei erneuerbaren Energien mitgebracht, in Form von Fachzeitschriften und Infomaterialien der Woche der Sonne. Auch einen Wechselrichter und ein Photovoltaikmodul hatte die Sonneninitiative gezeigt, um dem Publikum ein Gefühl für die Einfachheit dieser dezentralen Energiegewinnung zu demonstrieren.

Herr Jakob von den Stadtwerken Marburg zeigte die Effizienz der Kraft-Wärme-Kopplung am Beispiel von Blockheizkraftwerken. Mit diesen Kleinstkraftwerken kann die bei Großkraftwerken weggekühlte Abwärme zum Heizen von Gebäudekomplexen verwendet werden – ein riesiger Effizienzgewinn bei der Stromerzeugung.

Holger Marks, Sprecher der AG-21-Gruppe Energie der Stadt Marburg, berichtete über den Stand der Windenergie in Marburg. Es gäbe Ideen, am Lichten Küppel in Cappel und hinter dem Stadtwald neue Windräder aufzustellen. Rund ein Drittel allen Stroms für Marburg könnten so klimaneutral hergestellt werden. Ob und wann weitere Windkraftanlagen im Stadtgebiet entstehen würden, sei jedoch eine politische Frage, so Marks.

Der Bürgermeister der Gemeinde Lahntal, Manfred Apell, sprach über die Rekommunalisierung der Energieversorgung als Ausweg aus einer zunehmenden Abhängigkeit von den großen Energiekonzernen, die mit einer immer geringerer Einflussnahme der Kommunen in Sachen  Energie einhergeht. „Durch den Rückkauf der Netze kann eine Gemeinde größere Gestaltungsspielräume erhalten und ein wenig Geld für die stets belasteten Budgets verdienen“, so Apell.

Die Schüler verfolgten das erste Energieforum der Elisabethschule mit großem Interesse. Man hatte den Eindruck, dass die jungen Menschen vom praktischen Bezug des Themas zu ihrem Leben angetan waren – ein Umstand, mit dem subjektiv wohl nicht jedes Unterrichtsfach punkten kann. Der Verein freut sich, dass das bedeutende Thema Energie, mit allen seinen ökologischen, ökonomischen, sozialen und technischen Komponenten, den Weg in die Schulen nimmt und bedankt sich bei Schulleiter Meinel und den beteiligten Fachlehrern für ihr Engagement.

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