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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Vergütungsdiskussion sorgt für Preisverfall

06.05.2011

Doppelte Chance für Sonnenfreunde

So werden sich die Strompreise entwickeln, wenn sie so weiter steigen, wie in den letzten 10 Jahren. Sonnenstrom wird hingegen immer günstiger.

Die Grafik zeigt eine Beispielrechnung einer im Jahr 2012 in Betrieb genommenen Photovoltaikanlage. Die Effektivverzinsung beim Übergang zur Direktvermarktung liegt nach 20 Jahren bei 10,8%. Bei der reinen EEG-Vergütung bis ins 20. Jahr liegt die Effektivverzinsung bei 5,8%.

Der momentan anhaltende Streit um die künftige Solarförderung sorgt für Verunsicherung in der Photovoltaikbranche – die Preise purzeln. Für clever geplante Anlagen eröffnen sich tolle Möglichkeiten diesseits und jenseits der EEG-Vergütung, die eine Investitionsrechnung plötzlich in ganz neuem Licht erstrahlen lässt.

Auf bis zu 16,5 Cent pro Kilowattstunde Sonnenstrom möchte die Bundesregierung die Vergütung bei Aufdachanlagen über 10 Kilowatt peak (kWp) kürzen, gültig rückwirkend für Anlagen, die seit dem 1. April 2012 in Betrieb sind. Der Bundesrat fordert mit Zweidrittelmehrheit deutliche Korrekturen nach oben. Was kommt und wann, weiß momentan niemand. Der Verein geht davon aus, dass für die Bürgersonnenkraftwerke zwischen 50 und 100 kWp eine Vergütung von etwa 18,5 Cent/kWh herauskommen wird.

Darin besteht auch schon die erste Chance: Aufgrund der gesunkenen Preise lassen sich Anlagen heute so bauen, dass sie sich mit dem „Worst Case“, 16,5 Cent/kWh, rechnen. Steigt die Vergütung, beispielsweise auf 18,5 Cent/kWh, kann der Eigentümer sich über 12 Prozent Mehrertrag freuen.

Über die zweite Chance freut sich der Verein ganz besonders, denn damit geht ein Traum für Sonnenfreunde in Erfüllung: Grid-Parity ist erreicht, Öko-Strom vom Dach ist so günstig wie Strom aus dem Netz. Da die Energieversorger schon heute weitere massive Preissteigerungen angekündigt haben, gewinnt der Sonnenstrom jedes Jahr im Vergleich zum Netzstrom und wird in wenigen Jahren zur günstigsten Energiequelle überhaupt werden (s. Grafik).

Glück für die Betreiber von Photovoltaikanlagen, die einen Verbraucher in der Nähe haben, der diesen Strom braucht. Am besten noch zu den Tagesstunden, wenn die Sonne scheint. Optimal sind Schulen, Verwaltungen und Gewerbe. Sie alle lernen und arbeiten tagsüber, nachts wird kaum Strom verbraucht. Zwar erhalten die meisten dieser Liegenschaften Strompreise, die etwas unter denen von Privathaushalten liegen, aber schon in wenigen Jahren können sie ihre Energie günstiger vom Bürgersonnenkraftwerk auf dem Dach kaufen.

Das EEG regelt nur den Mindestpreis, den der Netzbetreiber auszahlen muss. Niemandem ist es verboten, seinen Strom zu besseren Konditionen direkt zu verkaufen, die sogenannte Direktvermarktung. Am besten, wenn der Strom dazu nicht über das öffentliche Netz geleitet werden muss, also „im Haus“ bleibt. Welche Auswirkungen die Direktvermarktung auf die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage hat, ist erstaunlich (s. Grafik).

Der Verein befindet sich zurzeit in Sondierungsgesprächen über die Realisierung der Direktvermarktung. Bei Anlagen, die jetzt neu gebaut werden, könnte es schon in wenigen Jahren soweit sein, dass neben der Stromlieferung zu Konditionen des EEG auch Strom zu besseren Preisen direkt für das Gebäude bereitgestellt wird. Schritt für Schritt wird das auch die etwas älteren Anlagen betreffen – ein Zusatzerlös, der für Sonnenfreunde „noch obendrauf kommt“.

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