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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Seit Anfang der Woche wird auf der Seniorenwohnanlage gebaut. Alle Module sind bereits mit dem Dach verschraubt. Demnächst kann mit den Elektroarbeiten im Gebäude begonnen werden.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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Direktvermarktung für Anlagen ab 100 kWp Pflicht

26.06.2017

So funktioniert die Direktvermarktung

Anlagen über 100 kWp müssen ihren ins Netz eingespeisten Strom über einen Direktvermarkter verkaufen

Photovoltaikanlagen über 100 Kilowatt peak (kWp) müssen seit dem EEG 2014 ihren Strom direkt vermarkten. Sie erhalten also ihre Vergütung aus einer weiteren Quelle, nämlich von einem Direktvermarkter.

Für kleinere Anlagen als 100 kWp wird auch im EEG 2017 noch der gesamte in das Netz eingespeiste Strom vom zuständigen Netzbetreiber gekauft. Bevor der Strom ins Netz fließt, wird ein Teil davon noch im Haus verbraucht (Verkauf vor Ort) und vom Nutzer gezahlt.

Größere Anlagen verkaufen ihren Netzstrom an der Strombörse. Dabei bekommen diese Anlagen die Differenz zwischen dem dort erzielten Preis (sog. Marktwert) und der gesetzlichen Vergütung (sog. Anzulegender Wert) erstattet, die sog. Marktprämie. Betragsmäßig ändert sich nichts, nur die Abwicklung hat einen neuen Partner, den Direktvermarkter, der den Stromhandel an der Börse vollzieht.

So geht es im Detail:

Der Ertrag des Sonnenkraftwerks besteht nach dem EEG 2017 aus drei Kom­po­nenten. Die Werte in der Grafik sind nur Beispiele. Sie beziehen sich auf eine 300-kWp-Anlage, die im Juni 2017 in Betrieb geht. Bei anderen Anlagen müssen natürlich andere Werte angesetzt werden.

  1. Der Direktvermarkter vergütet den ins Netz eingespeisten Strom mit dem Börsenpreis (Marktwert, grau). Dieser kann schwanken.

  2. Die Differenz zum festen Anzulegenden Wert (früher EEG-Vergütungssatz) zahlt der Netzbetreiber: die sog. Marktprämie (gelb). Sie gleicht die Schwan­kungen des Marktwertes aus.

  1. Den Teil des Stroms, der vor Ort genutzt werden kann* (Direktverkauf, blau), zahlt der Stromkunde. Davon führt der Verein die EEG-Umlage* ab.

Der Anzulegende Wert wird zwanzig volle Kalenderjahre gezahlt und vom Gesetzgeber im EEG 2017 garantiert.

Der Stromkunde vor Ort kauft einen möglichst großen Teil des zeitgleich erzeugten und verbrauchten Sonnenstroms. Im Beispiel sind dies 25% des erzeugten Stroms. Der Preis für den vor Ort verkauften Strom ändert sich (z.B. steigt) mit der Änderung des Arbeits­prei­ses vor Ort.

Alle Preise in diesem Beispiel unterliegen der Umsatzsteuer. Sie muss vom Anlagenbetreiber dem Finanzamt erklärt und abgeführt werden. Da der Betreiber einer Photovoltaikanlage stets Unternehmer ist und die Vorsteuer erstattet bekommt, wird die Umsatzsteuer hier wie ein durchlaufender Posten behandelt, der sich aus der Rechnung herauskürzt.

*) Werte ändern ggf. jährlich

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