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Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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09.07.2013

Deutschlands größter Kraftwerkspark brummt – Ost-West schlägt Süd

Über 30% Sonnenstrom sind momentan mittags im Netz

Auch die Bürgersonnenkraftwerke laufen zur Zeit auf Hochtouren (Daten vom 8.6.2013)

Durch Ausrichtung nach Ost oder West, kann die Produktion dem Bedarf angepasst werden

Deutschland. „Endlich Sommer“ freuen sich die Menschen in unserem Land. Aber auch deutsche Solarstromproduzenten sind begeistert über die vielen Sonnenstunden. Ihr Kraftwerkspark ist mit über 34 Gigawatt inzwischen der größte der Republik. Eine Ost- bzw. Westausrichtung von Photovoltaikanlagen optimiert den Eigenverbrauch.

Dienstag, 9. Juli, 11 Uhr: Die Stromproduktion aus Photovoltaik in Deutschland knackt die 20-Gigawatt-Marke. Damit erzeugen Photovoltaikanlagen allein über ein Drittel der bundesdeutschen Durchschnittsleistung von 60 Gigawatt. Schon um Viertel vor sechs hatten die ersten Sonnenstromanlagen in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern ihr Tagewerk begonnen. Ab halb sieben lief dann das erste Gigawatt, ausreichend z.B. für eine Millionen Waschmaschinen. Steil fuhr die Leistung herauf, bis dann gegen 13 Uhr die Spitze erreicht wurde. Über 20 Gigawatt Leistung blieben bis 16 Uhr, dann fiel es langsam ab, bis erst um 21.30 Uhr die letzten Anlagen im Westen der Republik in die Nachtruhe gingen.

Dieses gigantische Sonnenkraftwerk, gebaut, geplant, finanziert und genehmigt in weniger als zehn Jahren, ändert natürlich auch die Preise an der Leipziger Strombörse: Mittags, als sie früher in astronomische Höhen kletterten, da wir dann den meisten Strom brauchen, sinken sie jetzt fast auf Null. Sonnenstrom ist nämlich nicht nur CO2-frei und nachhaltig, sondern auf Dauer auch richtig günstig. Denn, nachdem das Kraftwerk errichtet ist, fallen keine Energiekosten mehr an. Kein Wunder, denn die Sonne schickt uns unsere Energie ohne Rechnung.

So viel Sonnenstrom ist schon im Netz, dass es an verbrauchsarmen Wochenenden schon fast zu viel wird. Ein Grund dafür ist auch, dass bestehende Photovoltaikanlagen zur Ertragsmaximierung stets nach Süden ausgerichtet wurden. Das ändert sich gerade.

Will man Netze entlasten und die Energiekosten dauerhaft in den Griff bekommen, empfiehlt sich heute die Selbstversorgung mit Sonnenstrom (>> mehr zum Direktverbrauch). Um möglichst viel des benötigten Stroms genau dann zu erzeugen, wann man ihn braucht, macht es durchaus Sinn, die Anlagen nach Westen (Strombedarf abends) oder Osten (Strombedarf morgens) auszurichten. Auch eine hälftige Ausrichtung nach Ost und West kann helfen, die Erträge zu verstetigen (s. Grafik). So kann die Leistungskurve dem Verbrauch angepasst werden.

Durch Ausrichtung nach Osten und nach Westen können die Solarerträge besser über den Tag verteilt werden. Dadurch kann mehr Sonnenstrom vor Ort genutzt werden.

 


Hier geht es zur Anzeige der deutschen PV-Leistung von SMA:

www.sma.de/unternehmen/pv-leistung-in-deutschland.html

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