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Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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Aus EEG 2016 wird EEG 2017

11.07.2016

Für Bürgersonnenkraftwerke keine Änderung

Das neue EEG kommt Anfang 2017

Die gute Nachricht: Für Teilnehmer an Bürgersonnenkraftwerken des Vereins ändert sich nichts

Kohlekraftwerke dürfen noch viel länger als nötig die Luft verpesten und ihren Betreibern damit satte Gewinne einbringen (© Fotolia)

EEG 2017: Insgesamt ein Rückschritt für den Klimaschutz, die Monopolisten-Lobby hat sich durchgesetzt (© Fotolia)

Mit der Gesetzesnovelle ändert sich nichts für die Sonnenkraftwerke des Vereins. Teilnehmer, oder Bürger die es noch werden wollen, können also beruhigt sein.

Mit der Verordnungsermächtigung in der EEG-Novelle könnten sogar Verbesserungen für Photovoltaik-Mieterstrommodelle kommen, wenn die EEG-Umlage für diesen Strom gekürzt wird. Das wird sich im Herbst zeigen, wenn diese Rechtsverordnung bekannt gegeben wird.

Das neue EEG tritt erst am 1. Januar 2017 in Kraft. Deshalb die Umbenennung von „EEG 2016“ in „EEG 2017“. Ausschreibungen wird es für PV-Kraftwerke geben, die größer als 750 Kilowatt Peak (kWp) sind. Künftige Bürgersonnenkraftwerke des Vereins sind also nicht betroffen, da bleibt alles wie es ist.

Der Zubau von Photovoltaik wird auf 2,4 Gigawatt (GW) pro Jahr gedeckelt. Es ist aber davon auszugehen, dass wie im letzten Jahr, mit einem Zubau von rund 1,3 GW, diese Marke nicht erreicht wird. Deshalb wird die Vergütung für ins Netz eingespeisten Solarstrom konstant bleiben.

Gute Aussichten für weitere Bürgersonnenkraftwerke. Insgesamt aber ist das neue EEG ein Rückschritt für den Klimaschutz. Es verfolgt das Ziel, die Energiewende in Deutschland auszubremsen und noch für Jahrzehnte den Vorrang von Kohle im deutschen Energiemix festzuschreiben.

Mit dem Ausschreibungsmodell für PV-Anlagen über 750 Kilowatt will das neue EEG die Energieversorgung wieder zu einer Angelegenheit von Monopolen machen und die Dezentralität unterbinden. Das irrationale Bestehen auf den Bau von Höchstspannungs-Fernübertragungsleitungen sowie die Begünstigung kostspieliger Offshore-Windparks zielen in dieselbe Richtung.

Sonne und Wind sind aber von Natur her dezentral. Wir bräuchten deshalb ein System, bei dem Produktion, Speicherung und Verbrauch von Elektrizität nahe beieinander stattfinden. Sowohl aus Kosten- als auch aus Sicherheitsgründen wäre ein solches System dem bisherigen überlegen.

Die Bürgersonnenkraftwerke des Vereins gehen in diese Richtung. Wer an einem Bürgersonnenkraftwerk teilnimmt, engagiert sich für eine zukunftsorientierte Energieversorgung: dezentral, klimaschonend, preiswert und in Bürgerhand. Der Verein wird weiterhin alles daran setzen, viele solcher Projekte auf den Weg zu bringen – über zweihundert Bürgersonnenkraftwerke gibt es bereits.

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