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Der Verein setzt sich weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobiltät ein. Um zu wissen wo eine Ladesäule Sinn macht, benötigen wir Ihre Hilfe.

Umbau der PV-Anlagen auf der Lindenauschule in Hanau 

Nachdem die Eigentümer des Bürgersonnenkraftwerks auf der Lindenauschule grünes Licht für den Umbau gegeben haben, wurde nun mit den Arbeiten begonnen.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf dem ALDI-Markt in Steffenberg-Niedereisenhausen  

Auf dem ALDI-Markt in Niedereisenhausen wird endlich gebaut.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Umbau der PV-Anlagen auf der Füll- und Sortierhalle in Neu-Anspach 

Die durch die Eigentümergemeinschaft in Auftrag gegebenen Umbauarbeiten sind in vollem Gange.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Aus EEG 2016 wird EEG 2017

11.07.2016

Für Bürgersonnenkraftwerke keine Änderung

Das neue EEG kommt Anfang 2017

Die gute Nachricht: Für Teilnehmer an Bürgersonnenkraftwerken des Vereins ändert sich nichts

Kohlekraftwerke dürfen noch viel länger als nötig die Luft verpesten und ihren Betreibern damit satte Gewinne einbringen (© Fotolia)

EEG 2017: Insgesamt ein Rückschritt für den Klimaschutz, die Monopolisten-Lobby hat sich durchgesetzt (© Fotolia)

Mit der Gesetzesnovelle ändert sich nichts für die Sonnenkraftwerke des Vereins. Teilnehmer, oder Bürger die es noch werden wollen, können also beruhigt sein.

Mit der Verordnungsermächtigung in der EEG-Novelle könnten sogar Verbesserungen für Photovoltaik-Mieterstrommodelle kommen, wenn die EEG-Umlage für diesen Strom gekürzt wird. Das wird sich im Herbst zeigen, wenn diese Rechtsverordnung bekannt gegeben wird.

Das neue EEG tritt erst am 1. Januar 2017 in Kraft. Deshalb die Umbenennung von „EEG 2016“ in „EEG 2017“. Ausschreibungen wird es für PV-Kraftwerke geben, die größer als 750 Kilowatt Peak (kWp) sind. Künftige Bürgersonnenkraftwerke des Vereins sind also nicht betroffen, da bleibt alles wie es ist.

Der Zubau von Photovoltaik wird auf 2,4 Gigawatt (GW) pro Jahr gedeckelt. Es ist aber davon auszugehen, dass wie im letzten Jahr, mit einem Zubau von rund 1,3 GW, diese Marke nicht erreicht wird. Deshalb wird die Vergütung für ins Netz eingespeisten Solarstrom konstant bleiben.

Gute Aussichten für weitere Bürgersonnenkraftwerke. Insgesamt aber ist das neue EEG ein Rückschritt für den Klimaschutz. Es verfolgt das Ziel, die Energiewende in Deutschland auszubremsen und noch für Jahrzehnte den Vorrang von Kohle im deutschen Energiemix festzuschreiben.

Mit dem Ausschreibungsmodell für PV-Anlagen über 750 Kilowatt will das neue EEG die Energieversorgung wieder zu einer Angelegenheit von Monopolen machen und die Dezentralität unterbinden. Das irrationale Bestehen auf den Bau von Höchstspannungs-Fernübertragungsleitungen sowie die Begünstigung kostspieliger Offshore-Windparks zielen in dieselbe Richtung.

Sonne und Wind sind aber von Natur her dezentral. Wir bräuchten deshalb ein System, bei dem Produktion, Speicherung und Verbrauch von Elektrizität nahe beieinander stattfinden. Sowohl aus Kosten- als auch aus Sicherheitsgründen wäre ein solches System dem bisherigen überlegen.

Die Bürgersonnenkraftwerke des Vereins gehen in diese Richtung. Wer an einem Bürgersonnenkraftwerk teilnimmt, engagiert sich für eine zukunftsorientierte Energieversorgung: dezentral, klimaschonend, preiswert und in Bürgerhand. Der Verein wird weiterhin alles daran setzen, viele solcher Projekte auf den Weg zu bringen – über zweihundert Bürgersonnenkraftwerke gibt es bereits.

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