Schnellkontakt

  Ich möchte Teilnehmer werden beim:
 
 Frau      Herr
Nachname *
Telefon
E-Mail *

  Weitere Kontaktmöglichkeiten:

   

 

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

Sie sind hier: Home │ Sonnenmagazin │ Artikel des Vereins │ Darf's etwas mehr sein?

PV ist ertragreicher als prognostiziert

26.09.2014

Darf’s etwas mehr sein?

Dieses Dach hat's drauf: Ende September schon 950 Kilowattstunden pro Kilowatt installierter Leistung (kWh/kWp) - Sonnenkraftwerk auf den Beruflichen Schulen in Bad Nauheim

Auch schon bei 950 kWh/kWp: Bürgersonnenkraftwerk in Usingen, Astrid-Lindgren-Schule

Die Wechselrichter des Sonnenkraftwerks Altenstadt-Lindheim Grundschule haben ebenfalls schon 950 kWh/kWp weitergeleitet

Jetzt schon 920 kWh/kWp: Bürgersonnenkraftwerk auf der Fraport Arena in Frankfurt

Auch schon bei 920 kWh/kWp: Das Dach der Feuerwehr in Sulzbach

Die Erträge von PV-Anlagen in Deutschland sind höher als bisher prognostiziert wurde. Das belegt eine wissenschaftliche Untersuchung des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE.

Photovoltaik in Deutschland sei wie Ananas züchten in Alaska, sagte einst der damalige Chef des Energiekonzerns RWE. Wie man sich irren kann: Nun steht wissenschaftlich belegt fest, dass Photovoltaikanlagen in Deutschland sogar noch rentabler sind, als man bisher vorausgesagt hatte. Und schon die bisherigen Prognosen führten bei RWE letztlich zu der Einsicht, dass man den Einstieg in die Photovoltaik verschlafen habe.

Ertragsprognosen bezogen sich bisher in der Regel auf den Mittelwert der Sonneneinstrahlung der letzten 30 Jahre, die tatsächlichen Erträge von PV-Anlagen übertreffen aber die Prognosen. „Die Verwendung von Strahlungsmittelwerten mit einem Zeithorizont von 30 Jahren führt zu einer systematischen Unterschätzung der tatsächlichen Erträge von PV-Anlagen in Deutschland um etwa fünf Prozent“, so Björn Müller, Projektleiter am Fraunhofer ISE.

Das Institut hat langjährige Strahlungs-Messdaten (von 1951 bis 2010) des Deutschen Wetterdienstes für verschiedene Standorte in Deutschland analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass seit etwa Mitte der 1980er Jahre ein Anstieg der Solarstrahlung zu beobachten ist. Als Ursachen werden u.a. Veränderungen der Luftverschmutzung und der Aerosolgehalte in der Atmosphäre angesehen.

Wirtschaftlicher als viele denken

Für Ertragsprognosen werden nun am Fraunhofer ISE die Strahlungswerte der letzten zehn Jahre verwendet, und es zeigt sich: Photovoltaik ist wirtschaftlicher als allgemein angenommen. Der Verein, seit zehn Jahren Betreiber von Bürgersonnenkraftwerken, kann dies nur bestätigen. Eigene Erfahrungen haben gezeigt, dass die Erträge von PV-Anlagen teilweise sehr deutlich über dem liegen, was viele glauben.

Fünf Prozent mehr Sonne bringen fünf Prozent mehr Ertrag. Doch noch weitere Ertragsprozente lassen sich realisieren, wenn die PV-Anlage optimal eingerichtet ist und aus qualitativ hochwertigen Komponenten besteht.

Auch der Verein hat hier seine Erfahrungen machen müssen. Nach einigen frühen Projekte mit Dünnschichtmodulen zeigte sich, dass diese Technik die von den Herstellern prognostizierten Erträge kaum oder nur gerade so erreichen kann. Auch mussten einige Dünnschichtmodule ausgetauscht werden, weil sie nach ein paar Jahren Defekte aufwiesen. Seit einigen Jahren verwendet der Verein deshalb nur noch kristalline Hochleistungsmodule.

Optimal konfiguriert und installiert entstehen so die modernsten Solarkraftwerke Hessens. Und für die daran teilnehmenden Bürger sind ihre solaren Erträge jederzeit zu sehen: Über das Internetportal MeteoControl, das ihnen die Daten ihrer Sonnenkraftwerke tagesaktuell bereitstellt.

Einige Projektierer gehen aktuell bei ihren PV-Anlagen von jährlichen Erträgen von 850 bis 900 Kilowattstunden pro Kilowatt Peak (kWh/kWp) aus. Der Verein rechnet, je nach Standort, mit 930 bis 980 kWh/kWp, was in den allermeisten Fällen überboten wird. Bereits jetzt, Ende September 2014, haben viele neue Anlagen, besonders in der Wetterau und in Frankfurt und Umgebung, Werte von über 900 kWh/kWp erreicht, manche sind schon bei 950 kWh/kWp. Einige dieser Anlagen könnten bis Jahresende die Marke von 1.100 kWh/kWp locker knacken. Wir freuen uns für die daran teilnehmenden Solarbürger und unsere Atmosphäre!

zum Seitenanfang