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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Seit Anfang der Woche wird auf der Seniorenwohnanlage gebaut. Alle Module sind bereits mit dem Dach verschraubt. Demnächst kann mit den Elektroarbeiten im Gebäude begonnen werden.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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Erster Bürgerenergie-Konvent in Fulda

23.10.2014

Weckruf für die Bürgerenergiewende

Rund 200 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland folgten dem Aufruf des BBEn zu einem ersten Bürgerenergiekonvent in Fulda.

Dietmar Freiherr von Blittersdorff, Aufsichtsratsvorsitzender des BBEn e.V., begrüßte die Gäste.

Stromrebell Dr. Michael Sladek warb mit seiner direkten Art für die Übernahme von Stromnetzen: „Netzbetreiber können fast alles tun und lassen was sie wollen, alle Kosten weitergeben und eine sichere Rendite von 7-9% einfahren“.

Die charmante und engagierte Luise Neumann-Cosel von BürgerEnergie Berlin möchte mit ihren Genossen genau das tun: das Stromnetz von Berlin erwerben.

Bei den Dialogforen sorgte Julia von Fink dafür, dass keine Idee verloren ging.

Der Vorstand des BBEn e.V. (v.l.): Dr. Hermann Falk (Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ), Vorsitzender Dr. Thomas E. Banning (Naturstrom AG ), Michael Sladek (Netzkauf EWS eG), Dr. Verena Ruppert (Landesnetzwerk Bürgerenergiegenossenschaften Rheinland-Pfalz e.V.) und Michael Welz (Bürgerenergie Thüringen e.V.). Nicht auf dem Bild ist der stellvertretende Vorsitzende Dr. René Mono (100 prozent erneuerbar stiftung). Er hatte die einzig gültige Ausrede für diesen Tag: Er war auf einer Hochzeit. Seiner eigenen.

Der frisch gewählt Rat für Bürgerenergien (v.l.): Jakob R. Müller, Kai Hock, Horst Leithoff, Stefanie Usbeck, Erhard Renz, Felix Benjamin Schäfer, Luise Neumann-Cosel. Der achte Rat, Weert Canzler, fehlt (ebenfalls entschuldigt) auf dem Bild.

Vielen Dank an das Orga-Team für die perfekte Organisation (v.l.): Silke Bartolomäus, Julia von Fink, Sarah Berberich und Irene Beringer ...

... und, last but not least, an den sympathischen und tatkräftigen Geschäftsführer des BBEn, Fabian Zuber.

Am Wochenende 17./18. Oktober 2014 trafen sich die Macher der Energiewende in Bürgerhand beim ersten Bürgerenergie-Konvent in Fulda. Von blanker Wut über die ständigen Stolpersteine aus Politik und Medien bis hin zur tatkräftigen Aufbruchstimmung gingen die Emotionen des Treffens unter dem Motto „Bürgerenergiewende am Ende? Jetzt erst recht!“. Vom Verein war Christian Quast dabei.

Ja, es könnte der Weckruf für die Energiewende in Deutschland werden. Bürgerinnen und Bürger organisieren sich, um den mächtigen Lobbyverbänden der Energiewirtschaft eine eigene Interessenvertretung entgegen zu setzen. Dazu hatte sich im Frühjahr das Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn) in Berlin gegründet und in Rekordzeit eine schlagkräftige Organisation auf die Beine gestellt. In Fulda trafen sich Vorstand, Voll- und Fördermitglieder und solche, die es werden wollten.

Und alle waren da: MdB Joseph Göppel (CSU), Vorkämpfer für Bürgerenergie im Bundestag, EEG-Miterfinder Hans-Josef Fell (Grüne), die „Stromrebellen“ Ursula und Michael Sladek von den Energiewerken Schönau, Thomas Banning von Naturstrom oder Vereinsfreund und Sonnenfüsterer Erhard Renz, um nur einige wenige zu nennen.

Nach Gesprächen zu Fachthemen – wie dem neuen Kapitalanlagengesetz, dem neuen EEG mit seiner Abkehr von festen Einspeisevergütungen, den neuen Ausschreibungen oder dem Kauf von Stromnetzen – ging es zum eigentlichen Thema: Wie können wir Einfluss auf die Politik nehmen, um die juristischen Stolpersteine der Bürgerenergie zu beseitigen? Wie lassen sich die Medien glaubwürdig informieren, damit diese die unsägliche und verlogene Meinungsmache von „Initiative Neue Soziale Marktwirschaft“ und Konsorten durchschauen?

Dazu wurde am zweiten Tag ein „Rat für Bürgerenergie“ gewählt. Das 8-köpfige Team soll das Bündnis Bürgerenergie beraten, Sprecher für Medienauftritte und Aufsichtsrat stellen und die Bürgerenergiewende in die Regionen tragen. So haben die Organisatoren des Bündnisses „nachträglich“ für Legitimation gesorgt, denn es war ihnen zunächst wichtig, dass das Bündnis nach der Gründung im Januar möglichst schnell operativ werden konnte.

Genau dies hatte der RegioSolar e.V., den die Sonneninitiative zusammen mit vielen Akteuren im Sommer 2008 mit dem selben Zweck gegründet hatte, nämlich versäumt. Er hatte zwar die Legitimation, aber nicht die operative Basis. So musste RegioSolar e.V. nach zwei Jahren aufgeben. Deshalb hat die Sonneninitiative beim BBEn einen Aufnahmeantrag auf Vollmitgliedschaft gestellt, um beim BBEn diese wichtige Arbeit fortzuführen ...

... damit das Wort

Energiewende

wieder guten Gewissens von den Erfindern benutzt werden kann, den Bürgerinnen und Bürgern, die sich seit Jahrzehnten für eine klimaneutrale, dezentrale und demokratische Energieversorgung in Bürgerhand einsetzen.

 

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