Schnellkontakt

  Ich möchte Teilnehmer werden beim:
 
 Frau      Herr
Nachname *
Telefon
E-Mail *

  Weitere Kontaktmöglichkeiten:

   

 

Wo wünschen Sie sich eine E-Tankstelle? 

Der Verein setzt sich weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobiltät ein. Um zu wissen wo eine Ladesäule Sinn macht, benötigen wir Ihre Hilfe.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

Sie sind hier: Home │ Sonnenmagazin │ Artikel des Vereins │ Studie: Knapp 3% Rendite reicht den meisten

Bürgerbeteiligung ist Motor der Energiewende

03.11.2016

Studie: Knapp 3% Rendite reicht den meisten

Fast 2000 deutsche Privatpersonen wurden durch die Universität St.Gallen in einer repräsentativen Studie befragt.

Das Ergebnis der repräsentativen Studie: Die Bürger interessieren sich nach wie vor für eine finanzielle Beteiligung an regenerativen Energieprojekten wie Solar- und Windkraftwerken. Solar- und Windenergie stehen für die Befragten an erster Stelle, sie sind als Anlageobjekte beliebter als Wasserkraft und Biomasse.

Eine dem Verein bekannte Perspektive auf die Finanzierungsdebatte zur deutschen Energiewende: Die Bürger wollen es selbst machen und am liebsten in ihrer Region in umweltfreundliche Energieprojekte investieren. Sie beurteilen ihre Investition dabei nicht nach komplexen Finanzindikatoren, sondern verlassen sich auf eine Abschätzung der Amortisationszeit (35%) oder ihr Bauchgefühl (27%). Im Durchschnitt wollen sie bei einer zehnjährigen Laufzeit ihrer Investition einen Gewinn von jährlich 2,76% machen.

Insgesamt lassen sich die Befragten in zwei Gruppen aufteilen. Die „Lokalpatrioten“ (53,5%), zeigen eine klare Präferenz für lokale Energieerzeugung in Kooperation mit lokalen Partnern. Sie sind dafür bereit, Abstriche bei der Rendite in Kauf zu nehmen. Die zweite Gruppe, die „Renditeinvestoren“ (46,5%), legen starken Wert auf eine gute finanzielle Rendite, die lokale Komponente rückt dafür in den Hintergrund.

Die Studie zeigt wieder einmal deutlich, wie die Energiewende gelingen kann: Dezentral, mit lokalen Partnern und mit Bürgerbeteiligung. Regionale Politiker und andere Akteure haben dies längst erkannt und unterstützen neue lokale Bürgerenergieprojekte, z.B. indem sie Dächer für Bürgersonnenkraftwerke zur Verfügung stellen.

Die Bürgersonnenkraftwerke des Vereins sind auf eine Lebensdauer von mindestens dreißig Jahren ausgelegt. Dabei sind sie nach rund 12 Jahren amortisiert und erbringen eine jährliche Rendite (Risikoprämie) von etwa 5%, teilweise auch bis zu 8%. Der Verein freut sich über jedes neue Bürgersonnenkraftwerk, mit dem die bürgerschaftliche Energiewende vorangebracht wird. Über 200 dieser Anlagen existieren bereits, tausende Bürger nehmen daran teil.

zum Seitenanfang