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27.03.2014

Bürger machen die Energiewende „von unten“

Bürgerinnen und Bürger wissen genau, wo ihre Energie herkommen soll

Der Plan der Bundesregierung zur Reform des EEG stößt auf heftigen Widerstand – bei Bürgern, Wirtschaft und Verbraucherschützern. Doch regional lässt sich die Energiewende nicht ausbremsen.

Zehntausende Bürger haben am 22. März in sieben Landeshauptstätten gegen die Pläne der Bundesregierung protestiert, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu drosseln und Verbraucherstrom unnötig zu verteuern.

Auch Verbraucherschützer, die mittelständische Wirtschaft und kleine Gewerbebetriebe fordern, auch künftig diejenigen von der EEG-Umlage zu befreien, die Solarstrom umweltfreundlich für den Eigenbedarf oder die direkte Belieferung von Mietern erzeugen. Sie sollen im Rahmen der EEG-Novelle nicht schlechter gestellt werden als die stromintensive Industrie, die ihren Strom größtenteils noch aus fossilen Energiequellen bezieht.

Der Plan der Bundesregierung sieht auch vor, den Eigenverbrauch von Atom- und Kohlekraftwerken komplett von der EEG-Umlage zu befreien. Das ist absurd: Wieso sollen Bürger für selbst produzierten und verbrauchten Ökostrom EEG-Umlage zahlen? Große Kraftwerksbetreiber für ihren umweltschädlichen selbst verbrauchten Strom aber nicht?

Während die Bürger für Verbraucher- und Klimaschutz demonstrierten fand in Schleswig-Holstein die internationale Messe „New Energy Husum“ statt. Obwohl die Bundesregierung im Interesse weniger Großkonzerne versuche den Ausbau zu bremsen, werde die Energiewende weiter „von unten“ kommen, darin war sich dort die Ökostrom-Branche einig.

Der überwiegende Anteil der Erneuerbare-Energien-Anlagen in Deutschland ist im Privatbesitz von Bürgern, auch immer mehr kleine und mittelständische Betriebe setzen auf die klimafreundliche Eigenstrom-Produktion. Dieser Trend wird anhalten, denn selbst produzierter Ökostrom ist billiger als Strom aus dem Netz.

Und bei weiter steigenden Preisen für Strom aus fossilen Quellen wird der Direktverbrauch von Ökostrom immer interessanter. Auch der Verein setzt bei seinen neuen Sonnenkraftwerken auf den Direktverbrauch vor Ort.

Selbst wenn die Bundesregierung mit absurden Regelungen versucht, den Direktverbrauch zu verteuern: Er ist der Schlüssel zur weiteren Energiewende. Klimaschutz, Ausstieg aus der Kostenspirale, Unabhängigkeit und Netzentlastung sind weiterhin starke Argumente für die Investition in dezentrale Direktverbrauchsanlagen.

Bei den großen Entwürfen der Bundesregierung zur Energiewende sieht man leider ganz deutlich die Handschrift der großen Energiekonzerne. Speicherentwicklung und intelligentes Verbrauchsmanagement spielen in den Plänen praktisch keine Rolle mehr. Eine ernst gemeinte Energiewende sieht anders aus!

Und dem Bürger wird vorgemacht, dass wegen Wind- und Solarstrom große und teure zusätzliche Stromtrassen nötig sind. Doch zwei der drei geplanten großen Trassen führen aus den Kohlerevieren bei Köln und Leipzig in die Republik, die dritte soll teuren Offshore-Strom aus dem Norden nach Bayern bringen. Das ist nur geeignet, den großen Kraftwerksbetreibern ihre Monopolstellung zur erhalten – finanziert vom Bürger.

Doch auch wenn die vier großen Stromkonzerne auf Bundesebene alles versuchen um ihre Interessen durchzusetzen: Auf regionaler und kommunaler Ebene unterstützen die Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft die dezentrale bürgerliche Energiewende. Hier findet sie statt.

Kommunen und Betriebe stellen Dächer für Bürgersolaranlagen zur Verfügung. Stromnetze werden zurückgekauft, um unabhängig von Monopolisten zu werden. Immer mehr Dörfer machen sich energieunabhängig, Bauern, Bürger und Handwerker arbeiten Hand in Hand bei der Errichtung von Windkraft- und Biogasanlagen. In den Gemeinden, mit den Bürgern, findet die Energiewende statt, dort hat man nicht nur ehrgeizige Ziele, sondern handelt auch. So kommen wir weiter!

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