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Bau auf der Kita Zuckerrübe in Sulzbach 

Sulzbach. Der Solarbau auf der Kita Zuckerrübe steht kurz vor dem Startschuss. 

Bau auf dem Bauhof in Sulzbach 

Sulzbach. Solarbau auf dem Bauhof geht gut vorran. 

Bau auf dem Wasserwerk in Sulzbach 

Sulzbach. Seit über einer Woche wird bereits auf dem Wasserwerk gebaut. 

Bau auf dem ALDI-Markt in Steffenberg-Niedereisenhausen  

Die Dacharbeiten sind vollständig abgeschlossen. Sobald alle Elektroarbeiten im Markt abgeschlossen sind, kann das neue Bürgersonnenkraftwerk an das öffentliche Netz angeschlossen werden und viele Jahre lang klimaneutralen Sonnenstrom ernten.

Wo wünschen Sie sich eine E-Tankstelle? 

Der Verein setzt sich weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobiltät ein. Um zu wissen wo eine Ladesäule Sinn macht, benötigen wir Ihre Hilfe.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Endlich wurde seitens der Stadt mit den Dacharbeiten begonnen. Sobald diese abgeschlossen sind, kann der Verein mit dem Aufbau der Sonnenkraftwerke beginnen.

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Bürger könnten entlastet werden

13.04.2018

Erneut bewiesen: EEG-Umlage viel zu hoch


Circa sieben Cent zahlt jeder einfache Stromkunde pro Kilowattstunde an EEG-Umlage. Deshalb werden oft die erneuerbaren Energien für den hohen Strompreis verantwortlich gemacht. Warum das Unsinn ist und die EEG-Umlage sofort gesenkt werden könnte, lesen Sie hier.

Über fünf Milliarden Euro liegen heute ungenutzt auf dem Konto der EEG-Umlage. Geld, das den deutschen Stromkunden gehört und zurzeit sogar Millionen an Zinsstrafen verursacht.

Laut Gesetzgeber würde diese enorme Geldsumme als Reserve benötigt. Allerdings scheint es viel mehr so, dass durch die hohe EEG-Umlage der Strompreis künstlich hochgetrieben wird, um den weiteren Ausbau von erneuerbaren Energieträgern zu verlangsamen und einen klaren Schuldigen für den hohen Strompreis präsentieren zu können.

Hauptprofiteur dieser Politik ist die energieintensive Industrie, die von der EEG-Umlage gänzlich befreit ist und oft nur einen Strompreis von deutlich unter fünf Cent pro Kilowattstunde zahlt.

Möglich wird dies durch die großen Mengen an erneuerbaren Strom im Netz.

Die Industrie nutzt also alle Vorteile der erneuerbaren Energien und lässt die hohen Kosten für Netzausbau und den Ausbau der erneuerbaren Energien den normalen Stromkunden zahlen.

Hier findet eine massive Umverteilung von Geldmitteln, weg von den Bürgern hin zur Industrie, statt. Eine nach Ansicht von Verfassungsrechtlern nicht gestattete Beihilfe.

Die Fehlkonstruktion der EEG-Umlage wird auch durch den Umstand deutlich, dass alle Kraftwerke der erneuerbaren Energien, die den Strom ohne Förderung an Verbraucher liefern, die EEG-Umlage zahlen müssen. Der Geförderte wird hier in dem Moment, wenn er es schafft auf die Förderung zu verzichten, gleich herangezogen, die anderen zu fördern. Dabei war der Zweck der Förderung ursprünglich, dass die klimazerstörende Stromproduktion eine neue klimaschonende Stromproduktion aufbauen sollte.

Eine echte gewollte Energiewende sieht anders aus.

Deswegen sollte

  • die EEG-Umlage sofort gesenkt und die angehäuften Reserven den Stromkunden zurückerstattet oder ihrem wirklichen Zweck zugeführt werden,

  • die Industrie endlich an den Kosten der Energiewende beteiligt und die sozial Schwachen entlastet werden und

  • alle EE-Kraftwerke sofort von der EEG-Umlage befreit werden.


Quelle:

https://www.pv-magazine.de/2018/04/10/fast-54-milliarden-euro-auf-dem-eeg-konto/

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