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Bau auf der Kita Zuckerrübe in Sulzbach 

Sulzbach. Der Solarbau auf der Kita Zuckerrübe steht kurz vor dem Startschuss. 

Bau auf dem Bauhof in Sulzbach 

Sulzbach. Solarbau auf dem Bauhof geht gut vorran. 

Bau auf dem Wasserwerk in Sulzbach 

Sulzbach. Seit über einer Woche wird bereits auf dem Wasserwerk gebaut. 

Bau auf dem ALDI-Markt in Steffenberg-Niedereisenhausen  

Die Dacharbeiten sind vollständig abgeschlossen. Sobald alle Elektroarbeiten im Markt abgeschlossen sind, kann das neue Bürgersonnenkraftwerk an das öffentliche Netz angeschlossen werden und viele Jahre lang klimaneutralen Sonnenstrom ernten.

Wo wünschen Sie sich eine E-Tankstelle? 

Der Verein setzt sich weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobiltät ein. Um zu wissen wo eine Ladesäule Sinn macht, benötigen wir Ihre Hilfe.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Endlich wurde seitens der Stadt mit den Dacharbeiten begonnen. Sobald diese abgeschlossen sind, kann der Verein mit dem Aufbau der Sonnenkraftwerke beginnen.

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Kohleverstromung schädigt Gesundheit und Klima

21.03.2018

Ärzte für Kohleausstieg

Die Menschheit muss schnell weg von der Kohleverstromung (© Fotolia.com)

(© Fotolia.com)

Ärzte sollten sich mehr für den Kohleausstieg engagieren, um Klimaschutz und Gesundheitsvorsorge zu verbessern. Das fordert der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, in einem Interview mit dem Umweltmagazin „movum“.

Montgomery fordert, dass in Deutschland und in der EU viel mehr getan werden müsse, um die Gesundheitsbelastungen durch Umweltschadstoffe zu verringern. „Aktuelle Langzeitstudien bestätigen die Gefahren durch Feinstaub, Stickoxide und Rußpartikel“, sagt er. Neueste Untersuchungen zeigten erhöhte Risiken für Lungenentzündungen bei Kleinkindern und Lungenkrebs bei Erwachsenen.

„Kein Zweifel: Der Klimawandel ist real, er ist von Menschen gemacht und er gefährdet unsere Gesundheit“, sagt Montgomery. Er verweist auch auf die Zunahme von Extremwetter-Ereignissen wie Starkregen, was zu Überschwemmungen und auch Todesfällen führt. (Das Montgomery-Interview finden Sie hier)

Die Europäische Umweltagentur schätzt, dass Luftschadstoffe europaweit jährlich rund 520.000 und in Deutschland rund 80.000 vorzeitige Todesfälle auslösen. Neben dem Verkehrssektor tragen auch die Kohlekraftwerke erheblich dazu bei. Laut einer Studie der NGO „Health and Environment Alliance“ (Heal) sind die deutschen Kohlekraftwerke für 4.350 vorzeitige Todesfälle jährlich verantwortlich.

Kohlekraftwerke stoßen neben dem Treibhausgas CO2 auch Stickoxide, Schwefeldioxid und Schwermetalle wie Quecksilber aus. Die Schadstoffe wirken dabei nicht nur in der unmittelbaren Umgebung der Kraftwerke, sie können sich über mehrere hundert Kilometer ausbreiten.

Eine Emnid-Umfrage ergab aktuell, dass die Mehrheit der Bundesbürger für einen schnellen Kohleausstieg ist, um das deutsche Klimaziel für 2020 noch einhalten zu können. Rund 69 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass die neue Regierung im großen Umfang alte Kohlemeiler stilllegt. Unter den Unionswähler waren 68 Prozent für diesen Kurs, bei den SPD-Wählern sogar 81 Prozent.

In Auftrag gegeben hat die Emnid-Umfrage der Umweltverband BUND. Dessen Vorsitzender Hubert Weiger nannte die Umfrageergebnisse einen „klaren Handlungsauftrag an die neue Bundesregierung“. Die Bürger seien beim Thema Kohleausstieg „weiter als die Vertreter von CDU/CSU und SPD“.

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