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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind Dachseitig fertig gestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Appell an Bundesregierung

28.11.2014

Ärzte für dezentrale Energiewende

Ärzte warnen vor den Folgen der aktuellen Energiepolitik (© bilderstoeckchen - Fotolia.com)

Kohleverstromung schädigt die Menschen direkt und indirekt (© claudia Otte - Fotolia.com)

92% der Bürger wollen einen stärkeren Ausbau erneuerbarer Energien

Berlin. Ärzteorganisation IPPNW warnt vor den Folgen der Kohleverstromung.

„Es war unserer Überzeugung nach ein gravierender und korrekturbedürftiger Fehler, mit der jüngsten EEG-Novelle den strukturell günstigeren, gemeinwohl-orientierten, dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien in Bürgerhand auszubremsen“, heißt es in einem Offenen Brief vom 24.11. an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD).

Die Ärztevereinigung International Physicians for Prevention of Nuclear War (IPPNW) will vor allem auf die gesundheitlichen Folgen der Kohleverstromung aufmerksam machen. Eine Studie der US-Sektion der IPPNW zeige die gesundheitlichen Folgen der Kohleverstromung.

30 Kohlekraftwerke stilllegen

Der Studie nach könne Kohle zum Beispiel Asthma und Herzrhythmusstörungen verursachen. Besonders gefährdet seien Kinder. Deshalb fordert die IPPNW eine Stilllegung von 30 Kohlekraftwerken und bezieht sich dabei auch auf eine Studie des Umweltbundesamtes. „Laut Umweltbundesamt könnte man rund 30 große Kraftwerksblöcke stilllegen, wenn […] die wichtigsten wirtschaftlichen Stromsparpotenziale ausgeschöpft würden“, schreiben die Ärzte.

18.200 Tote jährlich in der EU

Bereits letztes Jahr hat die Organisation Health and Environment Alliance vor den Folgen der Kohleverstromung gewarnt. In der Studie „Was Kohlestrom wirklich kostet“ heißt es: „EU-weit sind jährlich über 18.200 vorzeitige Todesfälle und über 8.500 neue Fälle von chronischer Bronchitis auf die Verfeuerung von Kohle zurückzuführen, [… dadurch gehen …] mehr als 4 Millionen Arbeitstage verloren. Die wirtschaftlichen Kosten der gesundheitlichen Schäden werden für Europa auf bis zu 42,8 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.“

Dezentrale Energiewende gefordert

Die IPPNW fordert daher eine dezentrale Energieversorgung mit Beteiligung von Bürgern, Kommunen und Kleinunternehmen. Großprojekte wie die überteuerten Offshore-Parks dienen weder dem energiepolitischen Ziel der Versorgungssicherheit noch dem einer preiswerten Energieversorgung, heißt es weiter.

Die dezentrale Versorgung dagegen würde enorme volkswirtschaftliche Vorteile bringen und den Wohlstand fördern. Die positiven Arbeitsplatzeffekte der erneuerbaren Energien seien sehr viel höher als die der konventionellen Großkraftwerks-Wirtschaft.

Bleibt festzuhalten: Die Ärzte machen uns darauf aufmerksam, wie direkt die Kohleverstromung uns Menschen schädigt und wirtschaftliche Schäden anrichtet, nicht nur indirekt über den Klimawandel.

Lieber Minister Gabriel, es wird Zeit eine ernsthaft an den Interessen der Menschen ausgerichtete Energiepolitik zu machen, für eine bessere Zukunft. Nicht zuletzt könnten sie dabei auch an ihre kleine Tochter denken.

Den Offenen Brief der IPPNW finden Sie hier:

http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Offener_Brief_BMU_BMWi.pdf

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