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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind Dachseitig fertig gestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Informationsveranstaltung "Energie im Haus"

Großes Interesse an Energiespartipps

Der Raum im Bürgerhaus Ebsdorf reichte nur knapp für die 45 Hausbesitzer und Energieinteressierte. Sie erwartete ein zweieinhalbstündiges Informationspaket zum Thema Solarenergie, Blockheizkraftwerke und Energieberatung mittels Thermographie

Ein ganz normaler Balkon ... (Foto: M. Starrach)

... zeigt im Wärmebild deutliche Schwächen. (Foto: M. Starrach)

Am Freitag, 19. Januar 2007, fand der Vortragsabend, der von der Gemeinde Ebsdorfergrund zusammen mit dem Verein Sonneninitiative organisiert wurde, statt. Marion Starrach, Gebäude-Energieberaterin der Firma Pro-Ökofitabel aus Stadtallendorf, zeigte eindrucksvoll mittels Wärmebildaufnahmen die Schwachstellen, die bei Altbauten, aber auch bei Neubauten, zu erheblichen Wärmeverlusten führen können. Auch das Wohnklima ist betroffen, denn Wärmebrücken im Haus führen zur Schimmelbildung, die Menschen und Gebäude akut schädigen kann. Fazit ihres Vortrages: Gebäude sind individuell wie Menschen. Ohne sachgemäße Bestandsaufnahme vor Ort kann niemand Empfehlungen geben. Was für das eine Gebäude gut ist, kann das nächste nachhaltig schädigen. Nur ein zertifizierter Gebäude-Energieberater hat die Fachkompetenz und Unabhängigkeit hier umfassend zu beraten.

Lutz Seiler von E-CON zeigte die Vorteile, die so genannte Blockheizkraftwerke (BHKW) sowohl energetisch als auch kostenmäßig bieten. Zum einen wird die Primärenergie deutlich besser ausgenutzt, denn beim Betrieb von Großkraftwerken müssen 2/3 der Energie „weggekühlt“ werden oder bleiben in der Fernleitung „hängen“. Beim BHKW, das nicht größer als ein üblicher Heizkessel ist, wird diese zur Heizung eingesetzt. Das bringt auch erhebliche Kostenvorteile. So rechnete Seiler vor, dass eine durchschnittliche Heizung über 20 Jahren rund 147.000 Euro inkl. Brennstoffe kostet, ein BHKW hingegen nur 57.000 Euro. Denn ein BHKW „verdient“ im Betrieb Geld, dadurch dass es Strom erzeugt – besonders wenn umweltfreundliche, regionale Energien wie z.B. Pflanzenöl verwendet werden.

Den dritten Vortrag des Abends bestritt Volker Klös vom Verein Sonneninitiative e.V., der sich ganz dem Thema Solarenergie widmete. Er stellte die beiden Nutzungsarten thermische Solarenergie und Photovoltaik gegenüber. Während mit der thermischen Nutzung Wärme zur Brauchwassererwärmung und zur Heizungsunterstützung erzeugt wird und so je nach Gebäude etwa die Hälfte der gesamten Wärmeenergie gewonnen werden kann, ist die Photovoltaik eher etwas für größere Anwendungen und produziert direkt elektrischen Strom für das öffentliche Netz. Photovoltaik reagiert empfindlicher auf Schatten und benötigt für einen rentablen Betrieb gute Dächer und erheblich mehr Platz. Klös stellte die Arbeit des Vereins vor, die darin besteht, große zumeist öffentliche Dächer für Photovoltaik nutzbar zu machen. So hatte der Verein kurz vor Weihnachten bereits das elfte Bürgersonnenkraftwerk errichtet, zwei davon im Ebsdorfergrund.

Bürgermeister Andreas Schultz, selber sehr interessiert am Thema regionaler Energieerzeugung, kündigte in seiner kurzen Eröffnung an, dass der Verein Sonneninitiative e.V. „helfen solle, die Gesamtschule in Heskem als erste Schule in weitem Umkreis von fossilen Energieträgern unabhängig zu machen“. Auch die geplante Bioenergieanlage in der Nähe werde mit Wärme für die Gesamtschule dazu beitragen. „Auf den Dächern kann der gesamte Strombedarf der Schule gedeckt werden“, ergänzte Klös. „Wir würden uns freuen, wenn sich im Ebsdorfergrund wieder Investoren für ein großes Bürgersonnenkraft finden würden.“

Am Ende war man sich einig, den Bürgern des Ebsdorfergrund Informationsveranstaltungen zum Thema Energie weiter anzubieten. Schließlich gebe es ja viele Möglichkeiten, regionale Energien zu nutzen. Kontakt zu den Referenten stellt der Verein unter 06420-839902 gerne her.

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