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Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Solarinitiativen wollen 100% Erneuerbare

Volker Klös stellt die Aktion Wärme von der Sonne im Landkreis Marburg-Biedenkopf vor

Beim Treffen der deutschen Solarinitiativen am 4. und 5. November in einem Kloster bei München war auch die Marburger Sonneninitiative dabei.

Ein guter Teil der rund 600 Solarinitiativen in Deutschland traf sich zum Informationsaustausch auf Einladung von RegioSolar, einer Aktionsgemeinschaft des Bundesumweltministeriums und des Branchenverbandes BSi. Einige Initiativen stellten ihre Arbeiten vor den rund 300 Initiativenvertretern und Energie- sowie Lokalpolitikern vor.

Volker Klös berichtete über die erfolgreiche Aktion Wärme von der Sonne, die der Verein in diesem Jahr für den Landkreis Marburg-Biedenkopf ausgerichtet hatte. “Die Handwerker haben in diesem Jahr doppelt so viele Solaranlagen gebaut wie im Vorjahr” so Klös. Ein nicht unwesentlicher Teil sei durch den steigenden Heizölpreis bedingt. “Aber einen kleinen Anteil haben wir auch daran.” Der Verein hatte das ganze Jahr über mit Infoständen, Wettbewerben, Messen und Festen für die kostenlose Wärmeversorgung durch die Sonne geworben.

Kreative Atmosphäre im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, einem Kloster im Münchner Vorort Fürstenfeldbruck

Für besonderes Aufsehen sorgte ein Vortrag aus dem bayrischen Voralpenland. Die Stiftung Energiewende Oberland rechnete ihren Lokalpolitikern vor, dass für 100.000 Einwohner ein Betrag von knapp 500 Millionen Euro jährlich die Region verlassen – allein für Energiekosten. Daraufhin beschloss die Region als Zweite in Deutschland, eine autarke Energieversorgung aus 100% Erneuerbaren Energien aus der Region bis zum Jahr 2035 anzustreben, vor allem aus wirtschaftlichen Gründen.

Einen ähnlichen Tenor hatte dann auch die abschließende Resolution, die von allen Konferenzteilnehmern einstimmig angenommen wurde. Hierin werden die Politiker der neuen Regierung aufgefordert, weiter für die Erneuerbaren Energien einzutreten. Nicht nur aus ökologischen, sondern vor allem aus ökonomischen Gründen. Denn die Sonne schickt keine Rechnung.

Resolution der deutschen Solarinitiativen

(Kurzfassung)

Folgende Resolution wurde am 5. November 2005 von den Teilnehmern der RegioSolar-Konferenz in Fürstenfeldbruck einstimmig beschlossen:

Die deutschen Solarinitiativen fordern entschieden die ökologische Energiewende. Die fossil-atomare Energiewirtschaft soll vollständig abgelöst werden durch Energie-Einsparung, Energie-Effizienz und einen Energiemix aus Erneuerbaren Energien. In Deutschland setzen sich über 600 Solarinitiativen für die Energiewende ein.

Der Umstieg auf Erneuerbare Energien erlaubt keinen Aufschub, da der Klimawandel zu immer größeren Schäden führt und die Entwicklung von Mensch, Wirtschaft und Natur weltweit gefährdet. Die starken Ölpreissteigerungen belegen die Verknappung von Erdöl und Erdgas. Experten sagen voraus, dass bis 2010 der Punkt der maximalen Ölförderung überschritten wird. Danach werden weitere massive Preissteigerungen und eine ernste Weltwirtschaftskrise erwartet, da die Energieversorgung weltweit zu über 90% von fossilen und atomaren Energien abhängt.

Der einzige Lösungsweg besteht im schnellen und konsequenten Umbau unserer Energieversorgung in den Bereichen Wärme, Strom und Verkehr und einem rasch und kontinuierlich steigenden Anteil Erneuerbarer Energien.

Erneuerbare Energien bringen viele Vorteile. Sie sind Jobmotor, dynamischer Wachstumsmarkt, unterstützen die Wirtschaft im eigenen Land und sind ein wichtiges Innovationsfeld, in dem deutsche Firmen weltweit führend sind.

Die Solarinitiativen fordern deshalb die neue Bundesregierung und alle politisch Handelnden auf, den Weg des kontinuierlichen Ausbaus Erneuerbarer Energien künftig noch entschiedener weiter zu gehen und die erfolgreichen Markteinführungsinstrumente fortzuführen und auszubauen. Die Handlungsdefizite im Wärmebereich sollen durch ein Wärmegesetz beseitigt werden.

Seit Mitte Oktober 2005 ist die Förderung von Solarwärmeanlagen und Biomasseanlagen im Marktanreizprogramm gestoppt. Das Marktanreizprogramm ist ein unverzichtbares Instrument zur Förderung der Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Die Politik wird aufgefordert, für das Marktanreizprogramm ausreichend Finanzmittel bereit zu stellen und das Programm weiter auszubauen und damit auch einen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft zu leisten.

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