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Der Verein setzt sich weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobiltät ein. Um zu wissen wo eine Ladesäule Sinn macht, benötigen wir Ihre Hilfe.

Umbau der PV-Anlagen auf der Lindenauschule in Hanau 

Nachdem die Eigentümer des Bürgersonnenkraftwerks auf der Lindenauschule grünes Licht für den Umbau gegeben haben, wurde nun mit den Arbeiten begonnen.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf dem ALDI-Markt in Steffenberg-Niedereisenhausen  

Auf dem ALDI-Markt in Niedereisenhausen wird endlich gebaut.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Umbau der PV-Anlagen auf der Füll- und Sortierhalle in Neu-Anspach 

Die durch die Eigentümergemeinschaft in Auftrag gegebenen Umbauarbeiten sind in vollem Gange.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Neue Energien – die Chance in der Krise

Montage eines Windrads in Marburg-Wehrda

Kollektorfertigung bei Wagner & Co. in Kirchhain

Befestigung der Unterkonstruktion bei einem Bürgersonnenkraftwerk

Geothermiebohrung in einem Neubaugebiet in Mittelhessen

Die Boombranche der erneuerbaren Energien wird zum Wirtschaftsmotor in der Krise. Experten sind sich einig: Die Umstellung auf erneuerbare Energien bringt wesentlich mehr als sie kostet.

„Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen“, sagte Max Frisch einmal. Und tatsächlich ist eine Krise in erster Linie ein Zeichen dafür, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann, dass alte Rezepte in einer veränderten Welt nicht mehr greifen und neue herbei müssen. Mit Katastrophe hat das nichts zu tun, eher mit Chance.

Mit „alten Rezepten“ sind vor allem die Bewertungen gemeint, die jedem wirtschaftlichen Vorgang zu Grunde liegen. Alle Werte – von Aktien und sonstigen Wertpapieren über Immobilien und Unternehmen bis hin zu ganzen Währungen – werden momentan neu bewertet. Besonders weil sie alle voneinander abhängen und sich gegenseitig beeinflussen, ist dies ein komplexer und unkalkulierbarer Vorgang, der einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Sicher ist jedoch, dass im neuen Rezept Begriffe wie „Profit“ und „Schnelligkeit“ zu Gunsten von „Nachhaltigkeit“ und „Dauerhaftigkeit“ ersetzt werden.

Nach dem neuen Rezept sehen die erneuerbaren Energien per se schon gut aus. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bietet jedem Investor von vornherein eine „20-Jahre-Perspektive“. Das schafft Sicherheit, auch bei den Produzenten der Techniken. Eurobserver stellt mit seinem Overview Barometer 2008 fest, dass in sieben europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Österreich,  Polen, Spanien, Niederlande, Slowenien) ein jährlicher Umsatz von 45 Mrd. $ mit erneuerbaren Energien generiert wird. Dabei sind 400.000 Menschen in Lohn und Brot.

In Deutschland arbeiteten 192.360 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien. Einige Regionen haben sich zu regelrechten Energie-Clustern entwickelt. Im „Solar Valley“, der ehemaligen Chemieregion rund um Bitterfeld in Sachsen-Anhalt, werden 90% der deutschen und 15% der weltweit eingesetzten Solarzellen produziert. Die Photovoltaikbranche sorgte in Deutschland bei 41.260 Personen für ihr Auskommen, die Windbranche beschäftigte 89.700, die Solarthermie 12.100, die Geothermie 5.200 und die Bioenergie 44.800 Menschen.

Die Anzahl der Arbeitsplätze ist nur ein Indiz für die weitere Entwicklung. In einer vom Bundesumweltminister (BMU) in Auftrag gegebenen Leitstudie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sparen die erneuerbaren Energien Deutschland bereits heute rund 1,2 Mrd. Euro jährlich. Vorausgesetzt die so genannten „externen Kosten“ würden eingepreist, das heißt, die Kosten z.B. durch Umweltverbrauch, also CO2-Ausstoß, würden mitberechnet.

Aber genau dieses Internalisieren externer Kosten kam im „alten Rezept“ nicht vor. Die so genannte Krise wird dafür sorgen, dass beim neuen Rezept die externen Kosten mit auf der Rechnung stehen. Wer hier gut ist, wird auch entsprechend bewertet. Der Wert der erneuerbaren Energien wird am Ende der globalen Umbewertung ganz hoch liegen. Eine riesige Chance, für alle die jetzt schon auf dieses Pferd setzen.

Weblinks: Opens external link in new windowwww.eurobserv-er.org, Opens external link in new windowwww.bmu.de

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