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Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim (Kopie 1) 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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Im Einsatz für mehr Solarenergie

Traditionell zieht der Verein zum Jahreswechsel Bilanz

Markiert den Beginn des Erneuerbare-Energie-Netzwerks im Kreis Marburg-Biedenkopf: die Cölber Erklärung

Vorstellung des Solar-Gewinnspiels im Kreishaus

Flamenco auf dem Kollektor bei der Energiemesse Bad Endbach

Podiumsdiskussion in Caldern

RegioSolar-Konfernz im September

Amerikanisches Kamerateam bei der RegioSolar-Konferenz

Gründungsfeier des RegioSolar-Vereins, dem Bundesverband der Solarinitiativen in Deutschland

Einweihung Bürgersonnenkraftwerk Rosbach

Teilnehmer des Bürgersonnenkraftwerks Heskem bei ihrer Anlage

Titelseite der ersten ERNA

Jahresrückblick 2008:
Aktivitäten - Netzwerke - Medien -  Projekte

Der Verein engagierte sich auch im vergangenen Jahr wo immer möglich für den Einsatz von Sonnenenergie und die Erreichung des 100%-Ziels. Im Folgenden ein kleiner Jahresrückblick auf die Vereinsaktivitäten 2008.

Die Veranstaltung von Messen, Podiumsdiskussionen und Konferenzen, die Mitarbeit bei Gremien, Ausschüssen und Anhörungen, die Erarbeitung von Statistiken, Erhebungen und Kommunikations- bzw. Energiekonzepten sowie eine kontinuierliche Medienarbeit waren dabei auch in diesem Jahr die Basis der Vereinsarbeit. Zusammen mit den zahlreichen engagierten Netzwerkpartnern aus Bürgerschaft, Politik und Wirtschaft konnte so auch im zu Ende gehenden Jahr einiges bewegt werden.

  • Erfolgreiche Netzwerke

Durch die zukunftsweisende „Aktion Wärme von der Sonne“ im Jahr 2005 und 2006 haben die Aktionspartner Netzwerke geknüpft, die sehr erfolgreich mit Unterstützung des Vereins gearbeitet haben. Dokumentiert wurde dies schon zu Beginn der Aktion mit der „Cölber Erklärung“, deren Unterzeichner sich alle als professionelle Mitstreiter für eine ökologische Energiewende herausgestellt haben. Unterschiedliche Netzwerkpartner finden sich dabei immer wieder zu innovativen Aktionen zusammen. Ein Beispiel ist das „Solargewinnspiel“, das in diesem Jahr zum Abschluss kam. Hier hat der Verein zusammen mit Unternehmen wie Wagner & Co. und der Sienergium GmbH, dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Schornsteinfegerinnung eine statistische Erhebung zum Heizverhalten im Landkreis durchgeführt. Diese Arbeiten zur Schaffung einer belastbaren statistischen Zahlenbasis für erneuerbare Energien auf Kreisebene werden zur Zeit zusammen mit dem Kompetenzteam des Kreises und der Philipps-Universität in Marburg fortgesetzt.

  • Informative Diskussionen

Auch 2008 haben wieder Solarmessen die Bevölkerung informiert und zu eigenen Aktivitäten motiviert. Die Solarmesse Lahntal im Mai und die Energiemesse Bad Endbach im März sind inzwischen als jährliche Veranstaltungen etabliert. Auch an den Vorbereitungen des Opens external link in new windowEnergieforums des Landkreises Marburg-Biedenkopf im September ist der Verein jährlich beteiligt und unterstützt den Veranstalter zum Beispiel mit Kontakten und Expertisen zu Fachvorträgen. Bei einer Podiumsdiskussion in Caldern unter dem Motto „Neue Energien im Kreis Marburg-Biedenkopf – Chancen und Grenzen der heimischen Energieproduktion“ diskutierten im Mai rund 60 Kommunalpolitiker, Energieexperten und Bürger die energetische Zukunft des Landkreises. Diesen Informationsaustausch hatte der Verein mit Kreis und Gemeinde Lahntal organisiert. Erste Ergebnisse lassen sich sehen.

Die Stadt Marburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf sind mit ihren zukunftsweisenden Schritten Vorbild für viele weitere kommunale Akteure. Die Medienresonanz auf die Marburger Solarsatzung war 2008 nicht nur bundesweit groß, sondern schlug Wellen in ganz Europa. Sogar bis in die USA reichen die Veröffentlichungen dazu. Auch das Ziel der hundertprozentigen Versorgung durch erneuerbare Energien, das der Kreis sich bis 2040 gesetzt hat, wurde überregional wahrgenommen.

Dazu beigetragen hat sicher auch die RegioSolar-Konferenz. Dieses Treffen der Solarakteure aus dem gesamten Bundesgebiet hatte der Verein im September zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindetag, dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, der Philipps-Universität, der Stadt Marburg, dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und dem Bundesverband Solarwirtschaft in der Alten Aula der Universität veranstaltet.

  • Kontinuierliche Medienarbeit

Kontinuierlich hat der Verein auch 2008 wieder seine Pressearbeit zur Solarenergie betrieben. Allein in diesem Jahr sind über hundert Presseberichte über die Aktivitäten des Vereins erschienen. Vier Kamerateams, von n-tv, arte, den britischen ITN-News und einer amerikanischen Sustainability-Initiative, haben mit dem Verein gedreht.

Die Opens external link in new windowKampagne RegioEnergie des Landkreises Marburg-Biedenkopf zur Förderung regionaler Energieerzeugung, die vom Verein angeregt wurde und auch künftig weiter begleitet wird, greift viele der Ideen der Aktion auf und setzt sie fort. Leuchtturmprojekte, wie zum Beispiel das Projekt „Energieautarke Schule Heskem“, das der Verein zusammen mit dem Kreis voranbringt, sind dabei nur die Spitze. Opens external link in new windowERNA, das Magazin für Erneuerbarkeit und Nachhaltigkeit der Kampagne, wurde als Medium für erneuerbare Energien in der Region gestartet. Darin ist die Solarliste Marburg-Biedenkopf als Kontaktplattform für Solarhandwerker enthalten, die vom Verein gepflegt und herausgegeben wird.

Zusammen mit dem Landkreis hat der Verein in den letzten Monaten eine Solardachbörse entwickelt, die im Januar 2009 an den Start gehen wird. Sie soll ungenutzte Dachflächen an Photovoltaikinvestoren vermitteln und privaten Sonnenfreunden den großen Bestand an Sonnendächern im Kreis erschließen. Hier kann jeder Umweltfreund seine geeigneten Dächer anbieten. Diese werden vom Verein einzeln vor Ort auf Eignung zur Sonnenstromproduktion geprüft und können dann von Investoren direkt vom Eigentümer gemietet werden. Verein und Kreis erhoffen sich so, den Ausbau von Photovoltaikanlagen im Kreis zu beschleunigen.

  • Expertisen für Arbeitsgruppen

Der Verein ist aktiv in verschiedenen Arbeitskreisen des Opens external link in new windowKompetenzteams für Erneuerbare Energien des Landkreises Marburg-Biedenkopf tätig, hat an der Ausarbeitung des Energiekonzepts der neuen „Region Marburg-Süd“ mitgewirkt und begleitet die Energiepolitik der Stadt Marburg in der Opens external link in new windowAgenda-21-Gruppe Energie der Stadt. Der Einsatz des Vereins und das Engagement der Teilnehmer an den Bürgersonnenkraftwerken wurden sogar bei einer Opens external link in new windowAnhörung im hessischen Landtag zum Thema Energiepolitik und Klimaschutz vom 2. bis 4. September 2008 vorgestellt.  Opens external link in new windowStellungnahme des Vereins.

Die gute Nachricht, die als Essenz in all diesen Aktivitäten und Netzwerken mitschwingt: Trotz – oder gerade wegen – der Finanzkrise wird der effektive und zielgerichtete Ausbau der Solarenergie als Bürgerenergie, die von vielen zu erzeugen und zu nutzen ist, bei den Menschen immer beliebter. Die vielen neuen Bürgersonnenkraftwerke in den Kreisen Main-Kinzig, Hochtaunus, Wetterau und der Stadt Frankfurt sind Beleg dafür.  >>Projekte.

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