Die gescheiterte Klimakonferenz in Kopenhagen hat es deutlich gezeigt: Eine internationale politische Lösung des globalen Klima- und Energieproblems ist nicht zu erwarten. Dann müssen wir es eben selbst machen!
Trotz aller guten Absichten ist die Weltpolitik mit der Rettung unseres Klimas offensichtlich überfordert. Zu unterschiedlich sind die vielen Einzelinteressen von hunderten Staaten und Organisationen, zu unorganisiert sind deren Regierungen im Vergleich zu den international aufgestellen Konzernen und Lobbyorganisationen.
Doch was „von oben“ nicht funktioniert, kann durchaus „von unten“ voran kommen. Es gibt viele positive Beispiele und Ansätze die uns Mut machen, selbst initiativ zu werden. Angefangen vom einfachen Energiesparen über ein bewusstes Kaufverhalten bis hin zur Entscheidung mit Biogasanlage, Windrad oder Photovoltaikanlage selbst Energieproduzent zu werden. Zum Beispiel reichen schon acht Quadratmeter Solarzellen (ca. 1 kWp) für den gesamten privaten Stromverbrauch eines Westeuropäers.
Jeder kann etwas tun, jeder kann entscheiden, welchen Weg er gehen möchte. Und: Letztlich zieht eine gute Idee immer weitere Kreise und der richtige Weg setzt sich am Ende durch. Weit über 90 Prozent der Bundesbürger wünscht sich schon heute den Umstieg auf erneuerbare Energien, immer mehr packen selbst mit an.
Es liegt an uns. Wir Bürger, aber auch unsere regionalen Entscheidungsträger, sind aufgefordert, vor Ort zu handeln. Wer nur mit dem Finger auf die große Politik zeigt, geht den falschen Weg. Wir haben es selbst in der Hand unsere Welt für unsere Nachkommen zu erhalten. Wir können aktiv Klimaschutz betreiben, unsere Versorgung sichern und uns selbst eine lebenswerte Umwelt erhalten.
Wer im Kleinen handelt, kann im Großen etwas bewirken. Wir sind nicht allein!