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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind Dachseitig fertig gestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Absenkung der Einspeisevergütung?

Bundesumweltminister Norbert Röttgen will die Einspeisevergütung kürzen (Foto: Büro des Abgeordneten Norbert Röttgen)

Stehen wirklich Arbeitsplätze auf dem Spiel?

Volker Klös spricht sich für mehr Konstanz bei der Solarförderung aus

Die Pläne zur Änderung der Solarförderung verunsichern Sonnenfreunde. Doch nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird ...

Am 20. Januar hatte Bundesumweltminister Norbert Röttgen vorgeschlagen, die garantierten Abnahmepreise für Sonnenstrom ab April noch einmal um 15 Prozent zu reduzieren, nachdem diese ja schon zum 1. Januar um 9 bzw. 10 Prozent gekürzt wurden.

Nach massiver Kritik aus der Solarbranche ändert Röttgen wohl jetzt seine Pläne: Nicht zum 1. April sondern erst zum 1. Juni* sollen die Einspeisevergütungen für Dachanlagen gesenkt werden. Allerdings beträgt die Kürzung dann 16 Prozent. Die gute Nachricht für Teilnehmer bei den Bürgersonnenkraftwerken: Alle im Februar angekündigten Projekte werden bis dahin am Netz sein.

Der Verein sieht die Kürzung der Solarförderung kritisch. Auf der einen Seite muss Solarstrom schnell billiger werden, damit er seinen weltweiten Siegeszug fortsetzen kann. Auf der anderen Seite muss die noch junge deutsche Solarindustrie mit ihren geschätzten 60.000 Beschäftigten in Deutschland noch eine Weile geschützt werden, bevor man sie der Konkurrenz der klimaschädlichen fossilen Energien überlässt.

Besonders die Kurzfristigkeit ärgert die für neue Bürgersonnenkraftwerke zuständigen Vereinsmitglieder: „Sechs Wochen vorher eine Vergütungskürzung zu beschließen, wäre eine echte Unverschämtheit gewesen. Selbst der 1. Juni* ist eine Frechheit. Wie lange, glauben „die da oben“, verhandeln, planen und rechnen wir für ein Bürgersonnenkraftwerk? Da kann man nicht einfach kurz vor Baubeginn herkommen und knapp ein Sechstel auf der Einnahmeseite wegnehmen!“ sagt Volker Klös, Vorsitzender der Sonneninitiative.

Langfristig geht der Verein davon aus, dass die Industrie die Kosten entsprechend senken kann, so dass Photovoltaikanlagen sich in Deutschland weiterhin rentieren.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ist sich da von Haus aus nicht so sicher und warnt vor einer Insolvenzwelle bei deutschen Solarunternehmen und dem Verlust von Arbeitsplätzen. Wettbewerbsfähigkeit und Technologieführerschaft seien von diesen Plänen bedroht. Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) sieht sogar einen Verstoß gegen das Grundgesetz. Im Vertrauen auf den Bestand der im EEG festgesetzten Regelungen hätten Bürger Entscheidungen getroffen, die durch eine Änderung des Gesetzes zu Schäden führen würden. Die Grundrechte Vertrauensschutz und Eigentumsschutz seien davon betroffen.

Doch wie die politische oder juristische Entscheidung darüber auch ausfällt: Nach Ansicht des Vereins und weit über 90 Prozent aller Bundesbürger hat Sonnenenergie nach wie vor ein riesiges Ausbaupotenzial. Es wird sich auch in Zukunft lohnen, in Sonnenenergie zu investieren. Für die Umwelt und für den Bürger. Klös ergänzt: "Wir hören erst auf Bürgersonnenkraftwerke zu bauen, wenn die Menschen es nicht mehr wollen."


*) Nachtrag: Aktueller Stand der Diskussion (Ende Feb. 2010) ist ein Inkrafttreten zum 1. Juli 2010

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