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Eppstein-Ehlhalten Feuerwehr 

Auf das Dach der Freiwilligen Feuerwehr in Eppstein-Ehlhalten wurde ein Bürgersonnenkraftwerk gebaut. Noch vor April 2012 war die Betriebsbereitschaft hergestellt.

Weilburg Hessentagshalle 

Die Hessentagshalle in Weilburg wird von Schulen und Vereinen für Sportveranstaltungen genutzt. Seit Frühjahr 2012 wird auch das Dach genutzt - zur Sonnenstromernte mit einem Bürgersonnenkraftwerk.

Solms-Oberbiel Feuerwehr 

Die Mehrzweckhalle in Solms-Oberbiel hat ein zweites Bürgersonnenkraftwerk bekommen, auf dem Gebäudeteil der Feuerwehr. Noch im März 2012 wurde es betriebsbereit.

Dreieich Deponie Buchschlag 

Südlich von Frankfurt, bei Dreieich im Landkreis Offenbach, liegt das Gelände der ehemaligen Hausmülldeponie Buchschlag. Ein ideales Gelände für den Bau von Photovoltaikanlagen - Hessens größter Solarpark ist hier entstanden. Nur noch wenige Tage besteht die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Projekt.

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Rosbach v.d.H. Kita Brüder Grimm

Sonnenenergie zum Mitmachen

Vereinsvorsitzender Volker Klös, Bürgermeister Detlef Bechtel und Erster Stadtrat Hans Götz (vorne, v.l.n.r.) unterzeichnen in Anwesenheit von Gerd Joachim (B.U.N.D., NABU) und dem ersten Teilnehmer Thomas Kraft den Mietvertrag für das Dach

Das Dach der Kita ist nach Süden ausgerichtet und für den Bau des Bürgersonnenkraftwerks optimal geeignet

Eine Möglichkeit umweltschonend Energie zu erzeugen ist eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach. Doch was, wenn das nicht geeignet ist oder man kein eigenes Dach hat? Die Stadt Rosbach v.d.H. stellt ihren Bürgern über den Verein passende Dächer zur Verfügung.

Anfang 2007 ließ die Gemeinde die städtischen Liegenschaften auf eine solarenergetische Nutzung prüfen.

„Aufgrund einer städtischen Ankündigung traten Ende 2007 B.U.N.D. und NABU an die Stadt heran. Da in der Zwischenzeit seitens der Kommune der Verein Sonneninitiative als Partner für dieses Projekt gewonnen werden konnte, führte dies zu einer intensiven Zusammenarbeit“, sagte Bürgermeister Detlef Bechtel anlässlich der Unterzeichnung des Mietvertrags mit dem Verein.

Auf der Kita soll eine Photovoltaikanlage mit einer Maximalleistung von 25 Kilowatt (kWp) entstehen. Sie wird den Strombedarf von sieben Privathaushalten decken und die Umwelt dabei um 20 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid entlasten.

Wer also kein eigenes Dach zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht hat, ist herzlich eingeladen, sich an dem Bürgersonnenkraftwerk auf der Kita in Rosbach zu beteiligen. Praktisch funktioniert das folgendermaßen: Der Verein plant und errichtet rechtlich unabhängige Photovoltaikanlagen auf dem Dach, die den Teilnehmern gehören und von ihnen finanziert werden. Die Teilnehmer erhalten dafür die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung über einen Zeitraum von 20 Jahren. Bereits nach etwa 11 Jahren hat sich die Anlage amortisiert und wirft Gewinn ab.

Für die Teilnehmer übernimmt der Verein Planung, Bau, Versicherung sowie den Betrieb der Anlage und rechnet die Einspeisevergütung, die von der OVAG Energie AG gezahlt wird, ab. Jeder Teilnehmer kann über ein Online-Monitoring-System die Erträge der Anlage im Internet verfolgen und ist so jederzeit über den Erfolg seines „Umwelt-Investments“ informiert.

Bei einer Bürgerversammlung am 19. Februar 2008 können sich Interessenten ausführlich über die Teilnahmemöglichkeit informieren lassen.

Mehr zum Bürgersonnenkraftwerk:

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