Nidderau-Heldenbergen. Auf dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr in Nidderau-Heldenbergen entsteht ein neues Bürgersonnenkraftwerk. Die Anlagen privater Bürger haben eine Maximalleistung von vierzig Kilowatt und gehören Bürgern aus Heldenbergen und der Umgebung.
Das Dach der Freiwilligen Feuerwehr ist optimal zur Errichtung von Photovoltaikanlagen geeignet. Deshalb hat es die Stadt Nidderau dem Verein – und damit allen Bürgern, die dort Sonnenstrom ernten wollen – zur Verfügung gestellt. Beim Infoabend am 29. Oktober informierte der Verein die Bürger. Mit überwältigender Resonanz: Schon in kurzer Zeit hatten sich genug Besitzer gefunden, so dass die Anlagen gebaut werden konnten.
Moderne Photovoltaikmodule aus deutscher Produktion werden auf dem Dach der Freiwilligen Feuerwehr in den nächsten dreißig bis vierzig Jahren Strom aus der Sonne ernten, der für die Versorgung von dreizehn Privathaushalten ausreicht.
Bereits im Dezember 2008 wurde ein solches Bürgersonnenkraftwerk auf der Willi-Salzmann-Halle in Windecken gebaut. Genau wie dort werden auch in Heldenbergen die Module auf Montagewannen aus recyceltem Kunststoff montiert, die mit Kies vom Dach und zusätzlichem Gewicht beschwert sind. Eine Unterkonstruktion aus Aluminium und Edelstahl, die auf den Wannen verschraubt ist, hält die Module sicher auf ihrem Platz.
In der letzten Novemberwoche 2009 wurde die Unterkonstruktion fertiggestellt. Die Module kommen in der ersten Dezemberwoche. Die Inbetriebnahme ist für das Ende der 50. KW (11. Dezember) geplant.