Auf der Schönwiesenhalle in Kelkheim-Ruppertshain wurden große Photovoltaikanlagen montiert, ein sogenanntes Bürgersonnenkraftwerk.
Seit Ende 2009 wird auf dem Dach der Schönwiesenhalle umweltfreundlicher Sonnenstrom produziert – von Kelkheimer Bürgern, die die Besitzer des Kraftwerks sind. Sie ersparen unserer Atmosphäre damit pro Jahr rund 27 Tonnen des Klimagifts Kohlendioxid und kassieren nebenbei noch eine Einspeisevergütung vom hiesigen Stromversorger Süwag Netz GmbH.
Die Stadt Kelkheim, vertreten durch Bürgermeister Thomas Horn, stellte das Dach der Halle für dieses Projekt zur Verfügung und ließ den Verein Sonneninitiative e.V. das Solarkraftwerk planen und realisieren. Mit einer Spitzenleistung von 38.000 Watt produzieren die am Bürgersonnenkraftwerk teilnehmenden Bürger nun den durchschnittlichen Strombedarf von 12 bis 13 Haushalten – und das für die nächsten 30 bis 40 Jahre.
Verbaut wurde nur hochwertige Technik aus deutscher Produktion. Effiziente Solarmodule, großdimensionierte Wechselrichter und solide Trägerkonstruktionen aus Aluminium und Edelstahl garantieren die lange Lebensdauer der Anlage. Damit auch alles reibungslos funktioniert kümmert sich der Verein um den technischen Betrieb des Sonnenkraftwerks und rechnet die Einspeisevergütung für die Teilnehmer ab.
Eines steht jedenfalls fest: Kelkheim ist seit 2009 um eine Attraktion reicher – der Bund mit der Sonne. Für einige mag die neue Optik der Schönwiesenhalle noch ungewohnt sein, die Kelkheimer Bürger aber sind stolz auf ihr schönes neues Sonnendach.