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Der Bauhof in Gössenheim produziert ab sofort Sonnenstrom 

Das Bürgersonnenkraftwerk auf dem Bauhof in Gössenheim wurde ebenso wie das Sonnenkraftwerk auf der Bachgrundschule am 18.10.2016 ans Netz genommen.

Sonnenkraftwerk Bachgrundschule in Gössenheim ist am Netz 

Am 18.10.2016 erfolgte der Netzanschluss der Bachgrundschule in Gössenheim.

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Frankfurt Mutter-Kind-Haus Einweihung

Sonnenkraftwerk auf dem Mutter-Kind-Haus eingeweiht

Frankfurter Bürger bei ihrem neuen Sonnenkraftwerk

Das Gebäude ist noch im Bau, aber auf dem Dach wird schon Sonnenstrom produziert

Oberbürgermeister Peter Feldmann will die Energiewende in Frankfurt

Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld freut sich über das zweite Bürgersonnenkraftwerk auf einem Gebäude der Stiftung Waisenhaus

Frankfurt/Main. Auf dem neuen Mutter-Kind-Haus auf dem Riedberg, das gerade von der Stiftung Waisenhaus errichtet wird, ist ein Bürgersonnenkraftwerk gebaut worden. Es wurde am 1. Dezember von Oberbürgermeister Peter Feldmann seiner sonnigen Bestimmung übergeben.

Rund 28.000 Kilowattstunden Strom werden die modernen Photovoltaikanlagen des Sonnenkraftwerks jedes Jahr erzeugen und damit der Umwelt jährlich über zwanzig Tonnen des Klimagases Kohlendioxid ersparen. Wie auch das Sonnenkraftwerk auf der Verwaltung der Stiftung Waisenhaus in der Bleichstraße ist es ein Projekt von Mitarbeitern der Stiftung Waisenhaus und Frankfurter Bürgern. Die Stiftung hat das Dach zur Verfügung gestellt, der Verein Sonneninitiative das Projekt umgesetzt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann ließ es sich nicht nehmen, die Anlage einzuweihen. Er stehe persönlich voll hinter der Energiewende und wolle die Energiewende in Frankfurt, sagte Feldmann vor etwa 30 Gästen. Eine Bürgersolaranlage sei für ihn die „Energiewende zum Anfassen“. „Besonders dankbar bin ich dem Verein Sonneninitiative, denn er bringt zusammen, was die Energiewende braucht: Bürger, die Kapital investieren wollen, Dachflächen für die Anlagen und das Knowhow aus der Solarindustrie,“ so Feldmann.

Ähnlich äußerte sich zuvor Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Stadträtin und Seniorin der Stiftung Waisenhaus. Sie spannte den Bogen vom Zweck des neuen Mutter-Kind-Hauses, nämlich jungen Frauen eine Zukunft zu ermöglichen und Nachhaltigkeit zu erreichen, indem deren Kinder später ein normales Familienleben führen können, hin zur energetischen Nachhaltigkeit des Gebäudes. „Dazu gehört eben auch, dass die Solaranlage einen großen Teil des benötigten Stroms vom eigenen Dach erntet“, ergänzte Volker Klös, Vorsitzender des Vereins.

Gemeinsam stieg man auf das nagelneue Dach des Mutter-Kind-Hauses und ließ sich von Klös die Anlage zeigen und das Klimaschutzprojekt erläutern. Ähnliche Anlagen gibt es schon viele in Frankfurt und Hessen.

Mehr Bilder von der Einweihung (Klick auf ein Bild startet die Diashow):

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