Frankfurt. Auf dem Dach der Halle 10 möchte die Messe Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Verein Sonneninitiative eine große Photovoltaikanlage als Bürgersonnenkraftwerk errichten. Das besondere daran: Die Anlage soll als Gemeinschaftsprojekt von Mitarbeitern und Messe Frankfurt gestaltet werden.
Bei einer Veranstaltung am Freitag, 8. Mai, um 10.00 Uhr, im Saal Europa in Halle 4, hatten die Geschäftsführung und der Verein interessierte Mitarbeiter über das Projekt informiert. Das Sonnenkraftwerk wird eine Spitzenleistung von dreihundert Kilowatt erreichen und so etwa hundert private Haushalte mit klimafreundlicher Energie aus der Sonne versorgen können. Umweltfreunde und Kapitalanleger können sich freuen, denn neben dem Umweltnutzen lässt sich mit diesem Projekt auch ein attraktiver Gewinn erzielen.
Die Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG stellt das Dach dem Verein – und damit allen Mitarbeitern, die Sonnenenergie ernten wollen – zur Sonnenstromproduktion zur Verfügung. Die Messe Frankfurt setzt sich sehr für die Erzeugung von erneuerbaren Energien auf ihren Gebäuden ein und möchte die Mitarbeiter so motivieren, sich mit dem Thema Energieerzeugung aus Sonnenlicht zu beschäftigen.
Das Dach von Halle 10 ist optimal zur Sonnenstromproduktion geeignet. Das freut besonders die künftigen Eigentümer der Photovoltaikanlagen, die sich auf eine gute Umweltrendite einstellen können. Neben dem Klimaschutzgedanken, Kohlendioxid einzusparen, bieten diese modernen Photovoltaikanlagen eine gute Rendite inklusive Steuersparmöglichkeiten.
Bei einer geschätzten Lebensdauer von bis zu vierzig Jahren sollten sie sich gleich mehrfach bezahlt machen. Gebaut wird im Sommer, wenn die einzelnen Anlagen des Bürgersonnenkraftwerks ihre Eigentümer gefunden haben. Bereits eine Anlage von einem kWp reicht aus, um den gesamten privaten Strombedarf einer Person umweltfreundlich für die nächsten 30-40 Jahre aus der Energie der Sonne zu beziehen.