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Eppstein-Ehlhalten Feuerwehr 

Auf das Dach der Freiwilligen Feuerwehr in Eppstein-Ehlhalten wurde ein Bürgersonnenkraftwerk gebaut. Noch vor April 2012 war die Betriebsbereitschaft hergestellt.

Weilburg Hessentagshalle 

Die Hessentagshalle in Weilburg wird von Schulen und Vereinen für Sportveranstaltungen genutzt. Seit Frühjahr 2012 wird auch das Dach genutzt - zur Sonnenstromernte mit einem Bürgersonnenkraftwerk.

Solms-Oberbiel Feuerwehr 

Die Mehrzweckhalle in Solms-Oberbiel hat ein zweites Bürgersonnenkraftwerk bekommen, auf dem Gebäudeteil der Feuerwehr. Noch im März 2012 wurde es betriebsbereit.

Dreieich Deponie Buchschlag 

Südlich von Frankfurt, bei Dreieich im Landkreis Offenbach, liegt das Gelände der ehemaligen Hausmülldeponie Buchschlag. Ein ideales Gelände für den Bau von Photovoltaikanlagen - Hessens größter Solarpark ist hier entstanden. Nur noch wenige Tage besteht die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Projekt.

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Frankfurt-Höchst BiKuZ Einweihung

BiKuZ startet Sonnenstromernte

Schüler, Lehrer und Teilnehmer bei ihrem neuen Bürgersonnenkraftwerk

Vor dem BiKuZ wurde die Kraft der Sonne mit einem Solarmodule und einer daran angeschlossenen Drehscheibe demonstriert

Jan Dzietko führte durch die Veranstaltung

Ralf Michelsky, Lehrer der Schülergruppe

Dr. Roland Mörmel, HOCHTIEF Solutions AG

Roger Podstatny (SPD) ist begeistert vom neuen Ökostrom-Projekt

Florian Müller, Energiecoach vom Verein Umweltlernen e.V.

Das Bürgersonnenkraftwerk auf dem Bildungs- und Kulturzentrum in Frankfurt-Höchst, die Idee einer Schülergruppe des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums, wurde am 15. Februar 2012 eingeweiht.

Das Dach des BiKuZ ist kurz vor Weihnachten 2011 zu einem Ökostromkraftwerk umgebaut worden. Damit geht für die engagierten Oberschüler ein Traum in Erfüllung, denn sie konnten es nicht verstehen, dass das Dach ihrer Schule nur gegen Regen schützt, die riesigen Energiemengen der Sonne aber ungenutzt verpuffen lässt. Jetzt „erntet“ ihr Schuldach Sonnenstrom mit 671 Solarmodulen – bis zu 161 Kilowatt (kWp). Genug Strom, dass sechzig private Haushalte damit versorgt werden könnten – oder für den Großteil des benötigten Schulstroms.

Dabei hatten die Schüler einiges zu leisten, denn bei einem solchen Projekt heißt es Kontakte knüpfen und Mitstreiter finden. Ihren Lehrer, Ralf Michelsky, mussten sie nicht mehr überzeugen.

Zuerst stießen sie bei Florian Müller, Energiecoach der Frankfurter Schulen vom Verein Umweltlernen e.V., auf offene Ohren. Auf der Suche nach einem professionellen Partner für die Anlage stellte er den Kontakt zum Betreiber des Gebäudes, der HOCHTIEF ppp Schulpartner Frankfurt GmbH & Co KG, her.

Hier und ebenso im Stadtschulamt war man angetan von der Projektidee. Zusammen mit dem Verein Sonneninitiative, der reichlich Erfahrung in der Umsetzung von Bürgersonnenkraftwerken hat, konnten Lehrer, Eltern und Frankfurter Bürger als Eigentümer gewonnen werden, so dass im Dezember gebaut wurde.

Am Mittwoch, 15. Februar um 15 Uhr, wurde das Sonnenkraftwerk dann offiziell eingeweiht und den 20 Eigentümern übergeben. Dabei waren Vertreter der Schule, Herr Nikolaus Graf von Matuschka, Vorsitzender der Regionalleitung HOCHTIEF Solutions AG (Verwalter des Gebäudes) und Dr. Roland Mörmel von HOCHTIEF Solutions AG, und natürlich die Initiatoren. Auch Roger Podstatny, Stadtverordneter der Stadt Frankfurt (SPD), war anwesend. Sein Sohn Tilo ist einer der Schüler, er übermittelte kurz ein Grußwort der Stadt und des Ortsteils Hoechst.

Die Schüler berichteten über die Entstehung des Ökostrom-Projekts und warum es ihnen wichtig ist, auf ihrer Schule jetzt jedes Jahr über 110 Tonnen Kohlendioxid einzusparen. Durch das Programm der etwa einstündigen Veranstaltung führte sympathisch und locker der Schüler Jan Dzietko.

Anschließend gingen Vertreter des Vereins mit Schülern, Lehrern und PV-Eigentümern aufs Dach des BiKuZ, zeigten die PV-Anlagen und erläuterten die Technik des neuen Bürgersonnenkraftwerks.

Der Verein bedankt sich bei allen am Projekt Beteiligten für ihre engagierte Mitarbeit. Ein besonderer Dank gebührt den Schülern, die die Initiative ergriffen haben und ohne die dieses neue Klimaschutzprojekt nicht zustande gekommen wäre. Gerne unterstützt der Verein auch Schüler anderer Schulen bei der Umsetzung ihres Projekts.

Die Entstehung des Projekts in Stichworten:

  • Bereits bei der Planung des Gebäudes durch Hochtief und die Stadt gab es die Idee, einmal eine Photovoktaikanlage auf dem Dach zu errichten.
  • Die ersten Gespräche dazu führten die Schüler zusammen mit Florian Müller im Frühjahr 2011.
  • Anfang Oktober stellte Müller den Kontakt zum Verein her.
  • Das erste Gespräch zwischen Schülern, Lehrer, Florian Müller und dem Verein fand am 11. Oktober 2011 statt.
  • Im November gab es dann einen Infoabend für interessierte Bürger, Eltern und Lehrer.
  • Am 9. Dezember konnten die Dachmietverträge zwischen Hochtief und dem Verein abgeschlossen werden.
  • Baubeginn war am 21. Dezember 2011.
  • Die Betriebsbereitschaft erfolgte am 31. Dezember 2011.
  • Der Netzanschluss erfolgt Anfang März 2012, denn wegen der extrem kalten Witterung konnten Kabelbiegearbeiten und Bohrungen noch nicht ausgeführt werden.

Mehr Bilder von der Einweihung (Klick auf ein Bild startet die Diashow):

Mehr zu diesem Bürgersonnenkraftwerk:

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