Schnellkontakt

  Ich möchte Teilnehmer werden beim:
 
 Frau      Herr
Nachname *
Telefon
E-Mail *

  Weitere Kontaktmöglichkeiten:

   

 

Der Bauhof in Gössenheim produziert ab sofort Sonnenstrom 

Das Bürgersonnenkraftwerk auf dem Bauhof in Gössenheim wurde ebenso wie das Sonnenkraftwerk auf der Bachgrundschule am 18.10.2016 ans Netz genommen.

Sonnenkraftwerk Bachgrundschule in Gössenheim ist am Netz 

Am 18.10.2016 erfolgte der Netzanschluss der Bachgrundschule in Gössenheim.

Sie sind hier: Home │ Projekte │ Ebsdorfergrund-Heskem Gesamtschule │ BA 6 Besuch des Landrats

Ebsdorfergrund-Heskem Gesamtschule BA 6 Besuch des Landrats

Energieautarke Schule komplett

Landrat Robert Fischbach, Schulleiter Lothar Potthoff und Volker Klös vom Verein vor den Modulen des sechsten und vierten (im Hintergrund) Bauabschnitts

Das Sonnenkraftwerk auf diesen und drei anderen Dächern liefert den gesamten Schulstrom

Fischbach, Potthoff und Klös erklären das Konzept der energieautarke Schule

Ebsdorfergrund, Landkreis Marburg-Biedenkopf. Im Dezember 2007 wurde auf der Gesamtschule in Ebsdorfergrund-Heskem das erste Bürgersonnenkraftwerk errichtet. Seit Ende 2010 ist inzwischen der sechste Bauabschnitt in Betrieb. Jetzt ist die Vollversorgung der Schule mit Strom allein aus Sonnenlicht komplett.

Mit den Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern erzeugt die Schule nun ihren gesamten Strombedarf durch klimafreundlichen Sonnenstrom. Mit diesem Projekt wollen der Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Verein Sonneninitiative e.V. zeigen, dass eine 100-Prozent-Versorgung mit erneuerbaren Energien auch in der Praxis möglich ist.

„Zusammen mit der regenerativen Wärme aus der Biogasanlage in Mölln, die von vier Landwirten aus dem Ebsdorfergrund betrieben wird, ist die Gesamtschule Ebsdorfergrund jetzt die erste Schule, die energieautark ist, also keine fossile Energie wie Kohle, Öl, Atom oder Gas mehr verwendet und auch keine Kohlendioxidemissionen mehr erzeugt“, stellte Landrat Robert Fischbach fest. Dies sei ein wichtiger Meilenstein für den Kreis, der beschlossen hat, bis 2040 alle Energie, die hier benötigt wird, auch vor Ort aus regenerativen Quellen zu erzeugen, erklärte der Landrat.

Insgesamt sind auf fünf Dächern der Schule jetzt Photovoltaikanlagen mit einer Maximalleistung von 164 Kilowatt installiert. Sie liefern jährlich etwa 150.000 Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom, was ziemlich genau dem Stromverbrauch der Schule mit ihren Sporthallen entspricht. So spart das Schulkraftwerk der Umwelt jährlich rund 115 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid, eine Menge, mit der man 57 große Heißluftballons füllen könnte.

Nur noch ein einziges großes Flachdach ist frei. Es soll mit einem siebten und letzten Bauabschnitt, nach einer notwendigen Sanierung, ebenfalls zur Stromgewinnung genutzt werden. Auch dabei werden wieder nur in Deutschland hergestellte Komponenten eingesetzt, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen und mit einer Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren ihren Besitzern viel Freude bereiten werden.

Der siebte Bauabschnitt soll im Sommer 2011 direkt nach der Sanierung des Daches errichtet werden. Dann wird das Bürgersonnenkraftwerk endgültig fertig sein. Die Schule wird dieses Ereignis dann zusammen mit dem Verein gebührend feiern.

zum Seitenanfang