Beteiligen können sich unweltinteressierte Privatleute mit ihrer eigenen Photovoltaikanlage auf einem Schulgebäude. Dächer gibt es genug. Alle mit Südausrichtung, alle geeignet, eine moderne Photovoltaikanlage für die nächsten Jahrzehnte zu tragen. So stellten es die Spezialisten des Vereins zusammen mir der beim Landkreis angesiedelten Gebäudeverwaltung fest.
Und tatsächlich könnten auf den verschiedenen Schuldächern insgesamt bis zu 200 kWp Photovoltaik Platz finden. Das würde ausreichen, den gesamten Strombedarf der Schule von rund 150.000 kWh im Jahr zu decken.
Realisiert werden sollen verschiedenen Bürgersonnenkraftwerke auf den einzelnen Dächern. Im Herbst 2007 ist es schon mit den ersten beiden Bauabschnitten, auf der Turnhalle und einem Teil der neuen Sporthalle, los gegangen. Hier erzeugen seit dem 20. Dezember 2007 zwei mal je 20 kWp schon rund 25% des Schulstroms.
Im Frühjahr und Sommer 2008 geht es dann mit den beiden nächsten Bauabschnitten weiter, sobald das Projekt “energieautarke Schule” weitere Freunde und damit auch Teilnehmer gefunden hat (>>mit machen ). Der dritte Bauabschnitt nutzt die verbleibende Fläche der neuen Sporthalle, der vierte Bauabschnitt entsteht auf dem Hauptgebäude der Schule.
Die Sonneninitiative e.V. übernimmt natürlich neben der Planung wieder den Betrieb: Abrechnung, Wartung, Monitoring, Versicherung u.s.w.. Die Teilnehmer am Projekt können sich zurücklehnen, denn ihr Engagement ist fast so bequem wie eine gewöhnliche Kapitalanlage. Für die Interessierten gibt es jährlich eine Versammlung, in der Vereinsmitglieder über die Anlage berichten.
