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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind Dachseitig fertig gestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Büchner- und Orff-Schule

30.05.2014

Neue Bürgersonnenkraftwerke auf Büchner- und Orff-Schule

Da schlägt das Herz der Sonnenfreunde höher: Das Schulzentrum der Georg-Büchner- und der Carl-Orff-Schule in Rodgau-Jügesheim verfügt über reichlich sonnige Dächer

Der Kreis Offenbach stellt dem Verein die riesigen Dachflächen zur Verfügung

Die Schulgebäude werden künftig tagsüber vorrangig mit Sonnenstrom beliefert

Rodgau. Auf der Georg-Büchner-Schule und der Carl-Orff-Schule in Jügesheim werden wieder Photovoltaikanlagen in Bürgerhand gebaut. Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen, wie bei dem Bürgersonnenkraftwerk auf der Heinrich-Böll-Schule in Nieder-Roden.

Wie bei dem kürzlich eingeweihten Bürgersonnenkraftwerk auf der Heinrich-Böll-Schule und den Sonnenkraftwerken auf der Johannes-Kepler- und der Johannes-Gutenberg-Schule in Hainburg werden dem Verein die Schuldächer vom Kreis Offenbach zur solaren Nutzung zur Verfügung gestellt. Dort werden dann in den nächsten Wochen die Solarmodule montiert.

Bei den Bürgersonnenkraftwerken Georg-Büchner-Schule und Carl-Orff-Schule kooperiert der Verein eng mit der Bürger-Energiegenossenschaft Rodgau/Rödermark eG. Die Genossenschaft wird für ihre Mitglieder Teile der Modulfelder erwerben und das Projekt vor Ort kommunizieren. Verein und Genossenschaft freuen sich sehr über die Kooperation, denn gemeinsam kann man die Energiewende vor Ort am besten voranbringen. Gegenseitig wolle man die erworbenen Kompetenzen dem jeweiligen Partner zur Verfügung stellen, so Volker Klös vom Verein und Karlheinz Weber von der Genossenschaft.

Bürgerinnen und Bürger haben so die Wahl ob sie direkt eigene Module kaufen, um dort ihren Sonnenstrom zu produzieren, oder Genossenschaftsanteile der Bürgerenergiegenossenschaft erwerben. Bei einem direkten Erwerb der Module werden sie behandelt, als ob sie auf dem eigenen Dach eine Photovoltaikanlage betreiben. Dabei können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von einer Rendite von 6-8% über einen Zeitraum von dreißig Jahren ausgehen, abhängig von der Sonneneinstrahlung. Wenn sie bei der Genossenschaft mitmachen erwerben sie Genossenschaftsanteile, die sich ähnlich wie ein Sparvertrag über die Laufzeit verhalten.

Auf die Georg-Büchner-Schule und die Carl-Orff-Schule passen Sonnenkraftwerke mit 1.400 Modulen und einer Maximalleistung von 350 Kilowatt. Sie werden jährlich rund 330.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen, das entspricht dem Verbrauch von 110 Rodgauer Haushalten. Damit kann die Umwelt jedes Jahr um über 250 Tonnen Kohlendioxid entlastet werden.

Ein großer Teil der Energie der optimal ausgerichteten Anlagen wird direkt in den Gebäuden verbraucht. Längst erzeugen nämlich Photovoltaikanlagen Strom von der Sonne günstiger als er aus dem Netz bezogen werden kann und so spart der Betreiber bares Geld für den tagsüber benötigten Strom. Dieser Teil des Sonnenstroms wird nicht über das Erneuerbare-Energien-Gesetz, sondern direkt mit dem Betreiber der Schulen abgerechnet, der andere Teil fließt in das Netz der VNB Rhein-Main-Neckar GmbH.

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