Die Stadt Bruchköbel erhält ein Bürgersonnenkraftwerk. Auf dem Dach des Verwaltungs- und Schulungsgebäudes der Feuerwehr baut der Verein mit Hilfe privater Umweltinvestoren Photovoltaikanlagen.
Anlässlich der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlagen auf der Kita Mitte zu Beginn diesen Jahres erörterten Bürgermeister H. Michael Roth und Erster Stadtrat Uwe Ringel gemeinsam mit dem Leiter der Regionalniederlassung Gelnhausen der E.ON Mitte AG, Diplomingenieur Reinhard Stark, Möglichkeiten eines Bürgersonnenkraftwerks.
Über die E.ON kam der Kontakt zum Verein, der ja schon viele gleichartige Projekte in Hessen erfolgreich umgesetzt hat. Die Stadt hat daraufhin das Dach der Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel dem Verein, und damit allen Bürgern, die ihren eigenen Strom klimafreundlich aus dem Licht der Sonne erzeugen wollen, zur Verfügung gestellt.
Eine Infoveranstaltung am 4. Oktober 2007 brachte die notwendige Resonanz der Bürger in der Stadt. Momentan wird das technische Konzept erarbeitet. Sobald dieses vollständig vorliegt, erhalten alle Interessenten die Vertragsunterlagen vom Verein zugesendet.
Dann wird auf dem Gebäude der Feuerwehr ein Bürgersonnenkraftwerk, das aus mehreren Photovoltaik-Anlagen privater Sonnenfreunde besteht, gebaut. Die Gesamtanlage wird nach jetzigem Planungsstand eine Maximalleistung von rund 22 Kilowatt erreichen und damit Strom für etwa acht Privathaushalte in das Netz von E.ON Mitte liefern.